Ich muss gestehen, ich weiß grad gar nicht, ob es wieder irgendwo eine Gesammelte Schätze-Challenge gibt, aber ich möchte so oder so gerne weiterhin mit euch meine gesammelten Buchzitate teilen. Und da der Januar jetzt quasi rum ist, fang ich damit mal an.
Im Januar hab ich 4 1/2 Bücher gelesen und bin eigentlich total stolz drauf. Aber wenn ich dann die Leute sehe, die 30 Bücher gelesen haben.. wow... Respekt. Da ich total viele Schätze gefunden hab, lass ich die vom halben Buch, das ich noch nicht beendet hab, jetzt mal weg und pack sie dann zu den Februar-Schätzen ;)
Julia Engelmann - Eines Tages, Baby
>> Wir hocken verkrampft hier auf meinem Balkon,
plänkeln um das herum, was zählt,
dabei hätten wir beide so vieles zu sagen,
dabei haben wir beide doch vieles gefühlt. (Seite 13)
>> Ich wünschte, wir hätten uns was zu sagen
und würden auf einer Welle schwimmen.
Aber Beziehung, ohne sich zu beziehen,
ist wie Lächeln ohne Glücksempfinden. (Seite 14)
>> Wie soll ich große Entscheidungen treffen,
wenn mir schon Shampoo kaufen zu viel wird?
Wie soll ich für mein Leben verantwortlich sind,
wenn bei mir jede Topfpflanze nach drei Tagen stirbt? (Seite 19)
Cassandra Clare - City of heavenly fire
>> "Nicht immer sind Helden diejenigen, die gewinnen", erklärt sie. "Manchmal sind es diejenigen, die verlieren. Aber sie kämpfen weiter, egal, was kommt. Sie geben nicht auf - und genau das macht sie zu Helden." (Seite 121)
>> "Familie hat nicht immer etwas mit Blutsverwandtschaft zu tun. Familie sind die Leute, die dich lieben. Die Leute, die hinter dir stehen." (Seite 141)
>> "Und genau das passiert, wenn man fällt. Alles, was hell und strahlend an einem war, wird dunkel. So gut man früher war, so böse wird man nun. Und man fällt lang und tief." (Seite 198)
>> "[...] Ich dachte, wir könnten wieder zurück und da weitermachen, wo wir aufgehört hatten, könnten wieder die sein, die wir früher mal waren."
"Manchmal kann man nicht mehr zurück", sagte Bat. Gedankenverloren berührte er die Narbe an seiner Wange. Maia hatte ihn nie gefragt, woher sie stammte. "Manchmal hat sich einfach zu viel verändert." (Seite 286)
>> "Waffen, die brechen und repariert werden, können an den Bruchstellen stärker sein als zuvor", sagtet Jace. "Vielleicht gilt das ja auch für Herzen." (Seite 297)
>> "Manchmal ist Hoffnung das Einzige, was uns noch aufrechterhält, Herzchen", sagte Magnus [...]. (Seite 758)
>> "Manchmal ist es hart, wenn man wie jemand anderes sein möchte, aber nicht weiß, wie man das anstellen soll." (Seite 831)
>> In unseren Kindern finden wir uns selbst wieder - in unseren Kindern, die vielleicht besser sind als wir selbst. (Seite 861/862)
>> "Wir alle sind die Summe dessen, woran wir uns erinnern. In uns tragen wir die Hoffnungen und Ängste derjenigen, die uns lieben. Und solange die Liebe und die Erinnerung in unserem Herezn lebendig bleiben, ist niemand jemals wahrhaftig vergessen und vergangen." (Seite 881)
Jodi Picoult - Bis ans Ende der Geschichte
>> Die Verluste, die die Leute betrauern sind mannigfach - von klein bis groß. Man kann seine Schlüssel, seine Brille, seine Jungfräulichkeit verlieren. Man kann den Kopf verlieren, sein Herz oder auch den Verstand. Man kann sein Zuhause aufgeben, um ins betreute Wohnen zu ziehen, oder muss ein Kind auf einen anderen Kontinent ziehen lassen, oder man muss mit ansehen, wie der Ehepartner in der Demenz versinkt. Verlust ist nicht allein auf den Tod beschränkt, und Trauer ist mit Grauschleiern überzogenes Gefühl. (Seite 14/15)
>> Das ist das Paradox des Verlusts: Wie kann etwas, das nicht mehr vorhanden ist, uns so sehr niederdrücken? (Seite 19)
>> Beim Vorstellungsgespräch ging Mary nicht auf den Tatbestand ein, dass ich über keinerlei Erfahrung, keien einschlägigen Sommerjobs, und keine Referenzen verfügte. Das Entscheidende war jedoch, dass sie nach einem Blick auf meine Narbe sagte: "Ich denke, wenn Sie mir was darüber erzählen wollen, werden Sie es tun." Und damit hatte es sich. Später, als ich sie näher kannte, wurde mir klar, dass sie beim Gärtnerrn niemals den Samen im Blick hat. Sie stellt sich bereits die Pflanze vor, die daraus erwachsen wird. Und ich nehme an, dass sie das Gleiche dachte, als sie mich traf. (Seite 23)
>> Wenn man dir erst einmal eine Granate mit gezogenem Zünder in die Hand gedrückt hat, musst du handeln. Du musst sie an jemanden weiterreichen, der weiß, wie man sie unschädlich macht, oder sie in die Hände der Person zurückgeben, die sie dir überlassen hat. Denn tust du das nicht, wirst du zwangsläufig explodieren. (Seite 75)
>> "Ich liebe dich, Ma."
"Ich habe dich zuerst geliebt", erwidert sie. (Seite 112)
>> Schon erstaunlich, wie rasch Lügen sich verschlimmern. Sie überlagern sich wie nacheinander aufgetragene Farbschichten, bis man sich nicht mehr erinnern kann, mit welcher Farbe man begonnen hat. (Seite 120)
>> Wenn man sich lange genug versteckt, ein Geist unter Menschen wird, dann könnte man auch für immer verschwinden, ohne dass jemand es mitbekommt. Es liegt in der menschlichen Natur, sich zu vergewissern, dass jemand die Markierung gesehen hat, die du hinterlassen hast. (Seite 123)
>> In jedem von uns steckt ein Ungeheuer, in jedem von uns steckt ein Heiliger. Die wahre Frage ist die, welchen von beiden wir befördern und welcher den anderen vernichten wird. (Seite 138)
>> Wenn man die gleiche Handlung ständig wiederholt, fühlt sie sich schließlich richtig an. Und man empfindet am Ende nicht mal mehr Schuld.
Was ich Ihnen damit sagen möchte, ist, dass diese Wahrheit immer Gültigkeit hat. Es könnte auch Ihnen so ergehen. Sie denken: niemals. Sie denken: ich nicht. Aber wir sind in jedem Moment dazu in der Lage, etwas zu tun, womit wir am wenigsten gerechnet hätten. Ich wusste immer, was ich tat und wem ich es antat. Das wusste ich sehr gut. Denn in jenen schrecklichen, wunderbaren Momenten war ich die Person, die alle anderen sein wollten. (Seite 149/150)
>> Ich weiß nicht, warum es der Tod einem so schwermacht. Vermutlich ist es die einseitige Kommunikation, die Tatsache, dass wir unsere Lieben nie mehr fragen können, ob sie gelitten haben, ob sie dort, wo sie jetzt sind, glücklich sind ... sofern sie irgendwo sind. Es ist das Fragezeichen, das der Tod aufwirft und dem wir uns nicht stellen können, nicht der Punkt. (Seite 162/163)
>> "Stärke zeigt sich nicht darin, dass man jemandem etwas Schlimmes antut, der schwächer ist als man selbst, Reiner. Man kann zwar über die Stärke, etwas Schlimmes zu tun, verfügen, doch es geht darum, sich dagegen zu entscheiden." (Seite 182)
>> "Es ist erstaunlich, was man sich selbst einreden kann, wenn man es muss", sagt Josef. "Wenn man sich ständig sagt, dass man eine bestimmte Person ist, dann wird man schließlich zu dieser Person. [...]" (Seite 204)
>> Es ist, wie er sagt: Wir glauben, was wir glauben wollen, was wir glauben müssen. Mit der Konsequenz, dass wir das nicht sehen, dessen Existenz wir gerne leugnen möchten. (Seite 212)
>> Je größer das Loch in einem war, desto verzweifelter bemühte man sich, es zu füllen. (Seite 281)
>> Um wieder Mensch zu werden, reicht es manchmal schon, dass es jemanden gibt, der dich als Mensch sieht, egal, wie du dich nach außen hin präsentierst. (Seite 431)
>> Man kann sich einreden, dass es sicherer ist, jemanden zu lieben, der diese Liebe nie erwidern wird, weil man niemanden verlieren kann, den man nie besessen hat. (Seite 450)
>> Bedeutete es ihm überhaupt noch etwas? Wenn man dieselben Worte immer und immer wieder sagt, verlieren sie dann nicht mit der Zeit jegliche Farbe? (Seite 500)
>> Es gibt so viele Wege, jemanden zu verraten.
Man kann hinter seinem Rücken flüstern.
Man kann ihn absichtlich täuschen.
Man kann ihn den Händen seiner Feinde ausliefern, obwohl er dir vertraut.
Man kann ein Versprechen brechen.
Doch wenn man eins dieser Dinge tut, stellt sich die Frage, ob man sich nicht auch selbst verrät. (Seite 544/545)
Erik Axl Sund - Krähenmädchen
>> Der Zufall war ein heimtückischer Begleiter. Manchmal ein Freund, aber genauso oft ein unberechenbarer Feind. (Seite 9)
>> Enttäuschte Menschen können einem wehtun, selbst wenn das eigentlich gar nicht ihre Absicht ist. (Seite 123)
>> Opfer werden zu Tätern, denkt sie. Die Erwachsenen haben ihnen die Kindheit geraubt, und jetzt rächen sie sich. Opfer werden zu Tätern. Zwangsläufig. (Seite 179)
>> An das, was danach geschehen war, wollte sie lieber gar nicht denken. Wie sich Menschen veränderten, wie es manchmal schien, als enthielte jede Person gleich mehrere unterschiedliche Ausprägungen ihrer selbst. (Seite 196)
>> Manchmal kann man rückblickend den Zeitpunkt festmachen, an dem eine neue Ära angebrochen ist, auch wenn es in jenem Moment noch so ausgesehen hat, als würde einfach nur ein Tag den anderen ablösen. (Seite 342)
>> Erinnerungen können sich im Laufe der Jahre verändern, sie können ein Erlebnis im Nachhinein idealisieren oder aber verteufeln. (Seite 345)
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Dienstag, 31. Januar 2017
Samstag, 7. Januar 2017
[Gesammelte Schätze] Dezember 2016
Mir ist grad aufgefallen, dass ich meine Dezember-Schätze noch gar nicht gepostet hab.
Sind auch nicht so viele, weil ich leider nur 1 Buch gelesen habe, aber egal.
Ethan Cross - Ich bin der Zorn
>> "Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder eine zweite Chance verdient, manchmal eine dritte oder vierte." (Seite 102/103)
>> "Es gibt viel zu viele Abstufungen von Richtig und Falsch, Gut und Böse. Man muss ein Gleichgewicht finden zwischen der zweiten Chance, der Wiedergutmachung und dem Sicherstellen, dass ein bestimmter Krimineller nie wieder jemandem schadet." (Seite 103)
>> Powell blieb stehen und wandte sich Marcus zu. "Technik versagt, das ist richtig, aber sie versagt längst nicht so oft wie Menschen." (Seite 112)
>> "Jede Überraschung ist eine gute Überraschung. Jede neue Herausforderung ist eine neue Gelegenheit. [...] Gut oder böse werden Überraschungen erst durch unsere Reaktion auf sie. Überraschungen sind unausweichlich. Man muss sie nur auf eine Art und Weise nutzen, dass sie einem dem eigentlichen Ziel näherbringen [...]" (Seite 204)
Es gibt noch ein weiteres schönes Zitat, aber das wäre zu sehr gespoilert, also muss ichs leider für mich behalten. :D Aber oh, wenn ihr Thriller-Fans seid, dann lest die Bücher von Ethan Cross!!!
Sind auch nicht so viele, weil ich leider nur 1 Buch gelesen habe, aber egal.
Ethan Cross - Ich bin der Zorn
>> "Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder eine zweite Chance verdient, manchmal eine dritte oder vierte." (Seite 102/103)
>> "Es gibt viel zu viele Abstufungen von Richtig und Falsch, Gut und Böse. Man muss ein Gleichgewicht finden zwischen der zweiten Chance, der Wiedergutmachung und dem Sicherstellen, dass ein bestimmter Krimineller nie wieder jemandem schadet." (Seite 103)
>> Powell blieb stehen und wandte sich Marcus zu. "Technik versagt, das ist richtig, aber sie versagt längst nicht so oft wie Menschen." (Seite 112)
>> "Jede Überraschung ist eine gute Überraschung. Jede neue Herausforderung ist eine neue Gelegenheit. [...] Gut oder böse werden Überraschungen erst durch unsere Reaktion auf sie. Überraschungen sind unausweichlich. Man muss sie nur auf eine Art und Weise nutzen, dass sie einem dem eigentlichen Ziel näherbringen [...]" (Seite 204)
Es gibt noch ein weiteres schönes Zitat, aber das wäre zu sehr gespoilert, also muss ichs leider für mich behalten. :D Aber oh, wenn ihr Thriller-Fans seid, dann lest die Bücher von Ethan Cross!!!
Montag, 31. Oktober 2016
[Gesammelte Schätze] Oktober 2016
Nur ein Buch, aber dafür ein ganz ganz tolles ♥ Ich liebe Christoph Marzi :) und ich hab mich seit Februar auf dieses Buch gefreut!
Christoph Marzi - London
>> Sie hatte in ihrer jugendlichen Verträumtheit geglaubt, dass die Liebe immer so schnell stirbt, dass es einem wie ein Drama vorkommt, aber das war ein Trugschluss gewesen. Die Liebe, das hatte Emily erfahren, stirbt langsam, jeden Tag ein wenig mehr, kaum merklich. Und irgendwann ist sie fort, so, als sei sie nie da gewesen. (Seite 36)
>> Fehler, auch das wusste sie schon lange, waren dazu da, dass man sie machte. (Seite 55)
>> Picca schüttelte enttäuscht den Kopf. "Tut mir leid, nein, ich glaube, ich bin ganz gewöhnlich."
"Niemand ist ganz gewöhnlich. Am allerwenigsten jene, die von sich behaupten, ganz gewöhnlich zu sein." (Seite 76)
>> "[...] Die Wahrheit, Miss Laing, hängt zu sehr von unserem Standpunkt ab. Sie ist keine Konstante. Sie haben mir ehrlich berichtet, was Sie erlebt zu haben glaubten." (Seite 155)
>> Bücher, das wusste sie, waren die Kunst, Gedanken nicht zu denken. (Seite 359)
>> Manchmal ließ man so viele Chancen im Leben ungenutzt, dass man am Ende nur noch bereuen konnte, was man einst nicht getan hatte. (Seite 407)
>> "Das Offensichtliche ist manchmal eben die beste Tarnung." (Seite 450)
>> "Viele Dinge sieht man nur, wenn man nach ihnen Ausschau hält." (Seite 450)
>> Die Zeit, das wusste sie, heilte keine Wunden. Die Zeit war das Salz in den Wunden, die sich nie hatten schließen können. (Seite 523)
>> "Die Welt", hatte Wittgenstein einmal gesagt, "ist gierig. Und sie verschlingt uns, wenn wir nicht aufpassen." (Seite 698)
Christoph Marzi - London
>> Sie hatte in ihrer jugendlichen Verträumtheit geglaubt, dass die Liebe immer so schnell stirbt, dass es einem wie ein Drama vorkommt, aber das war ein Trugschluss gewesen. Die Liebe, das hatte Emily erfahren, stirbt langsam, jeden Tag ein wenig mehr, kaum merklich. Und irgendwann ist sie fort, so, als sei sie nie da gewesen. (Seite 36)
>> Fehler, auch das wusste sie schon lange, waren dazu da, dass man sie machte. (Seite 55)
>> Picca schüttelte enttäuscht den Kopf. "Tut mir leid, nein, ich glaube, ich bin ganz gewöhnlich."
"Niemand ist ganz gewöhnlich. Am allerwenigsten jene, die von sich behaupten, ganz gewöhnlich zu sein." (Seite 76)
>> "[...] Die Wahrheit, Miss Laing, hängt zu sehr von unserem Standpunkt ab. Sie ist keine Konstante. Sie haben mir ehrlich berichtet, was Sie erlebt zu haben glaubten." (Seite 155)
>> Bücher, das wusste sie, waren die Kunst, Gedanken nicht zu denken. (Seite 359)
>> Manchmal ließ man so viele Chancen im Leben ungenutzt, dass man am Ende nur noch bereuen konnte, was man einst nicht getan hatte. (Seite 407)
>> "Das Offensichtliche ist manchmal eben die beste Tarnung." (Seite 450)
>> "Viele Dinge sieht man nur, wenn man nach ihnen Ausschau hält." (Seite 450)
>> Die Zeit, das wusste sie, heilte keine Wunden. Die Zeit war das Salz in den Wunden, die sich nie hatten schließen können. (Seite 523)
>> "Die Welt", hatte Wittgenstein einmal gesagt, "ist gierig. Und sie verschlingt uns, wenn wir nicht aufpassen." (Seite 698)
Samstag, 1. Oktober 2016
[Gesammelte Schätze] September 2016
Passend zum 1. Oktober kommen hier meine gesammelten Schätze vom September :)
John Green & David Levithan - Will & Will
>> "Er hat mir das Herz gebrochen", sagt Tiny, als ob ihm so was vorher noch nie passiert wäre, als ob es überhaupt noch nie jemandem jemals widerfahren wäre. Und vielleicht ist ja auch genau das das Problem: Vielleicht trifft Tiny wirklich jedes Ende einer Liebesgeschichte so unerwartet, fühlt es sich für ihn immer so radikal neu und anders an, dass es so tatsächlich noch nie da war. (Seite 26/27)
>> Mein Leben fühlt sich so zerrissen an. Als bestünde es aus lauter Papierschnipseln und jemand hat den Ventilator angestellt. Aber wenn ich mit dir rede, fühle ich mich, als hätte jemand den Ventilator eine zeitlang ausgestellt. Als könnte das alles doch einen Sinn ergeben. Als würdest du alles zusammenfügen. (Seite 50)
>> "Warum sollte man jemanden lieben, der einen nicht zurücklieben kann?"
Die Frage war rhetorisch gemeint, aber wenn ich nicht generell versuchen würde, immer das Maul zu halten, dann hätte ich jetzt darauf geantwortet: Man liebt jemanden, der einen nicht zurücklieben kann, weil unerwiderte Liebe viel besser zu überstehen ist als Liebe, die zuerst erwidert wurde und dann nicht mehr. (Seite 57)
>> "Das ist ein tolles Foto von dir. Genau so siehst du aus", sage ich. Und es ist wahr. Aber genau das ist auch das Problem: So viele Dinge sind wahr. Es ist wahr, dass ich sie mit Komplimenten überschütten möchte, und es ist wahr, dass ich sie lieber nicht zu nahe an mich rankommen lassen möchte. Es ist wahr, dass ich will, dass sie mich mag, und es ist wahr, dass es das ist, was ich nicht will. (Seite 70/71)
>> Wenn etwas zerbricht, dann ist es nicht das Zerbrechen, was verhindert, dass sich alles wieder fügt. Es liegt daran, dass ein Stück verloren gegangen ist, und sei es auch noch so winzig - die beiden verbliebenen Stücke passen einfach nicht mehr zueinander, egal was man versucht. Die gesamte Struktur hat sich verändert. (Seite 215/216)
>> "Seit wann ist derjenige, mit dem man ins Bett will, der einzige Mensch, den man wirklich lieben darf? Wie bescheuert ist das denn, Tiny?" (Seite 316)
Madeleine Reiss - Ich lass dich nicht los
>> Wenn man einmal etwas gesehen hatte, wurde man es nicht wieder los. (Seite 7)
>> Sie fand es merkwürdig, wie so manch andere Eigenschaft eines Menschen verblassen konnte, während man die Handschrift auf den ersten Blick erkannte. (Seite 96)
>> Molly sah immer gern das Gute in jedem Menschen. Das machte sie zu einer ausgezeichneten Lehrerin, bewahrte sie aber nicht davor, regelrecht niedergeschmettert zu sein, wenn die Menschen sie enttäuschten. (Seite 96)
John Green & David Levithan - Will & Will
>> "Er hat mir das Herz gebrochen", sagt Tiny, als ob ihm so was vorher noch nie passiert wäre, als ob es überhaupt noch nie jemandem jemals widerfahren wäre. Und vielleicht ist ja auch genau das das Problem: Vielleicht trifft Tiny wirklich jedes Ende einer Liebesgeschichte so unerwartet, fühlt es sich für ihn immer so radikal neu und anders an, dass es so tatsächlich noch nie da war. (Seite 26/27)
>> Mein Leben fühlt sich so zerrissen an. Als bestünde es aus lauter Papierschnipseln und jemand hat den Ventilator angestellt. Aber wenn ich mit dir rede, fühle ich mich, als hätte jemand den Ventilator eine zeitlang ausgestellt. Als könnte das alles doch einen Sinn ergeben. Als würdest du alles zusammenfügen. (Seite 50)
>> "Warum sollte man jemanden lieben, der einen nicht zurücklieben kann?"
Die Frage war rhetorisch gemeint, aber wenn ich nicht generell versuchen würde, immer das Maul zu halten, dann hätte ich jetzt darauf geantwortet: Man liebt jemanden, der einen nicht zurücklieben kann, weil unerwiderte Liebe viel besser zu überstehen ist als Liebe, die zuerst erwidert wurde und dann nicht mehr. (Seite 57)
>> "Das ist ein tolles Foto von dir. Genau so siehst du aus", sage ich. Und es ist wahr. Aber genau das ist auch das Problem: So viele Dinge sind wahr. Es ist wahr, dass ich sie mit Komplimenten überschütten möchte, und es ist wahr, dass ich sie lieber nicht zu nahe an mich rankommen lassen möchte. Es ist wahr, dass ich will, dass sie mich mag, und es ist wahr, dass es das ist, was ich nicht will. (Seite 70/71)
>> Wenn etwas zerbricht, dann ist es nicht das Zerbrechen, was verhindert, dass sich alles wieder fügt. Es liegt daran, dass ein Stück verloren gegangen ist, und sei es auch noch so winzig - die beiden verbliebenen Stücke passen einfach nicht mehr zueinander, egal was man versucht. Die gesamte Struktur hat sich verändert. (Seite 215/216)
>> "Seit wann ist derjenige, mit dem man ins Bett will, der einzige Mensch, den man wirklich lieben darf? Wie bescheuert ist das denn, Tiny?" (Seite 316)
Madeleine Reiss - Ich lass dich nicht los
>> Wenn man einmal etwas gesehen hatte, wurde man es nicht wieder los. (Seite 7)
>> Sie fand es merkwürdig, wie so manch andere Eigenschaft eines Menschen verblassen konnte, während man die Handschrift auf den ersten Blick erkannte. (Seite 96)
>> Molly sah immer gern das Gute in jedem Menschen. Das machte sie zu einer ausgezeichneten Lehrerin, bewahrte sie aber nicht davor, regelrecht niedergeschmettert zu sein, wenn die Menschen sie enttäuschten. (Seite 96)
Freitag, 3. Juni 2016
[Gesammelte Schätze] April + Mai 2016
ohje, gähnende Leere mal wieder auf meinem Blog.. Mist. Vielleicht kann ich ihm wieder etwas mehr Leben einhauchen, aber... wahrscheinlich werd ich nicht lange durchhalten.
Trotzdem - zuerst kommen wir mal zu den gesammelten Schätzen der letzten beiden Monate :)
Jojo Moyes - Ein ganz neues Leben
>> Mit Will hatte ich nie auf meine Worte achten müssen; mit ihm zu reden war so unangestrengt wie atmen. Jetzt aber war ich ziemlich gut darin geworden, über mich selbst eigentlich überhaupt nichts zu sagen. (Seite 102)
>> Andererseits wusste ich besser als irgendjemand sonst, wie sehr sich die Person, die man nach außen zeigte, von der unterscheiden konnte, die man im Inneren tatsächlich war. Ich wusste, wie einen das Leid zu Verhaltensweisen bringen konnte, die man nicht einmal ansatzweise verstand. (Seite 179)
>> Ich betrachtete seine Gesichtszüge, seine Lippen, stellte fest, dass es unmöglich war, ihn anzuschauen, ohne ihn berühren oder küssen oder sich einfach an ihn schmiegen zu wollen. (Seite 232)
>> Manchmal betrachtete ich das Leben der Menschen um mich herum und fragte mich, ob wir nicht alle unweigerlich nur eine Spur der Zerstörung hinterlassen.
Ich sah mich um wie jemand, der plötzlich eine Brille bekommen hat und alles klar erkennen kann, und ich sah, dass so ziemlich jeder schwere Narben der Liebe trug, ob sie nun von einer vergangenen Liebe stammten, einer unglücklichen oder ob die geliebte Person zu Grabe getragen worden war. (Seite 434)
Lilly Lindner - Die Autobiographie der Zeit
>> Wie das halt so ist, hatte alles seine Regeln, und Regel Nummer eins des Universums besagte: In der grenzenlosen Weite der Unendlichkeit gibt es nur eine Grenze - die im Gehirn eines Menschen. (Seite 11)
>> David tröstete mich, indem er sagte: "Es gibt da ein Flüstern in der Zeit, das größer ist als jeder Schmerz. Und wir. Wir sind nicht unsichtbar. Das ist nur ein Gefühl. Es geht vorbei. Wie alles andere auch." (Seite 12)
>> [...] an meinem 15. Geburtstag, stand afu einmal der Tod vor mir und sagte: "Keine Angst. Sterben tut nicht weh. Es ist eher so wie Achterbahn fahren - es kribbelt und rauscht, und dann ist es vorbei. Das Anstehen davor ist das Beschissene." (Seite 14)
>> Auf einmal wusste ich:
Regen ist eine Farbe.
Winter ein Gefühl. (Seite 67)
>> Der Tod nahm mich in den Arm und hielt mich, als wären wir das Ende der Welt.
"Ist schon okay", sagte er, "du musst nicht für immer bleiben."
"Aber ich bin die Zeit", entgegnete ich.
"Manchmal ist es an der Zeit zu gehen", sagte der Tod. (Seite 220)
Trotzdem - zuerst kommen wir mal zu den gesammelten Schätzen der letzten beiden Monate :)
Jojo Moyes - Ein ganz neues Leben
>> Mit Will hatte ich nie auf meine Worte achten müssen; mit ihm zu reden war so unangestrengt wie atmen. Jetzt aber war ich ziemlich gut darin geworden, über mich selbst eigentlich überhaupt nichts zu sagen. (Seite 102)
>> Andererseits wusste ich besser als irgendjemand sonst, wie sehr sich die Person, die man nach außen zeigte, von der unterscheiden konnte, die man im Inneren tatsächlich war. Ich wusste, wie einen das Leid zu Verhaltensweisen bringen konnte, die man nicht einmal ansatzweise verstand. (Seite 179)
>> Ich betrachtete seine Gesichtszüge, seine Lippen, stellte fest, dass es unmöglich war, ihn anzuschauen, ohne ihn berühren oder küssen oder sich einfach an ihn schmiegen zu wollen. (Seite 232)
>> Manchmal betrachtete ich das Leben der Menschen um mich herum und fragte mich, ob wir nicht alle unweigerlich nur eine Spur der Zerstörung hinterlassen.
Ich sah mich um wie jemand, der plötzlich eine Brille bekommen hat und alles klar erkennen kann, und ich sah, dass so ziemlich jeder schwere Narben der Liebe trug, ob sie nun von einer vergangenen Liebe stammten, einer unglücklichen oder ob die geliebte Person zu Grabe getragen worden war. (Seite 434)
Lilly Lindner - Die Autobiographie der Zeit
>> Wie das halt so ist, hatte alles seine Regeln, und Regel Nummer eins des Universums besagte: In der grenzenlosen Weite der Unendlichkeit gibt es nur eine Grenze - die im Gehirn eines Menschen. (Seite 11)
>> David tröstete mich, indem er sagte: "Es gibt da ein Flüstern in der Zeit, das größer ist als jeder Schmerz. Und wir. Wir sind nicht unsichtbar. Das ist nur ein Gefühl. Es geht vorbei. Wie alles andere auch." (Seite 12)
>> [...] an meinem 15. Geburtstag, stand afu einmal der Tod vor mir und sagte: "Keine Angst. Sterben tut nicht weh. Es ist eher so wie Achterbahn fahren - es kribbelt und rauscht, und dann ist es vorbei. Das Anstehen davor ist das Beschissene." (Seite 14)
>> Auf einmal wusste ich:
Regen ist eine Farbe.
Winter ein Gefühl. (Seite 67)
>> Der Tod nahm mich in den Arm und hielt mich, als wären wir das Ende der Welt.
"Ist schon okay", sagte er, "du musst nicht für immer bleiben."
"Aber ich bin die Zeit", entgegnete ich.
"Manchmal ist es an der Zeit zu gehen", sagte der Tod. (Seite 220)
Sonntag, 3. April 2016
[Gesammelte Schätze] März 2016
Im März gabs auch wieder ein paar Schätze :)
Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Jahr
>> Aber wenn man jemanden liebte, gehörte es doch dazu, bei ihm zu bleiben, oder? Ihm durch die depressiven Phasen zu helfen. In guten und in schlechten Tagen, hieß es doch. (Seite 83)
>> "Und was ist mit seinem Essen? Soll ich seine Portion pürieren? Gibt es etwas, das er nicht essen kann?"
"Nein, er braucht nur Hilfe, um die Bissen in den Mund zu bekommen."
"Und wer macht das?"
"Ich mache das. Reg dich nicht auf, Mum. Er ist nett. Du wirst ihn mögen." (Seite 248)
>> Nur ein paar Wochen weg von zu Hause konnten jemanden unvertraut werden lassen. (Seite 273)
Ethan Cross - Ich bin der Schmerz
>> "Nicht alles ist deine Schuld. Und wenn doch, wen interessiert es? Du kannst nur dein Bestes tun. Die Würfel fallen sowieso, wie sie fallen. Es spielt keine Rolle, was du getan hast oder woher du gekommen bist. Wichtig ist, was du tust und wohin du gehst." (Seite 160)
>> "David war ein Ehebrecher und Mörder. Dennoch nennt die Bibel ihn einen Mann nach Gottes Herzen. Noah war Trinker, Jakob Lügner. Moses stotterte. Elija war selbstmordgefährdet. Petrus hat Christus verleugnet. Gott hat sich nie perfekte Menschen ausgesucht. Alle hatten ihre Makel und kamen vom rechten Weg ab. Ich bin nur weiter abgeirrt als die meisten. Und jetzt bemühe ich mich um Wiedergutmachung, so gut ich kann. Alles, was mir zugestoßen ist, widerfuhr mir aus einem bestimmten Grund. Wir sind die Summe unserer Erfahrungen. Wir können sie nicht ändern, aber wir können aus ihnen lernen und die Lektionen und Gaben, die uns aus Not zugeflossen sind, dazu verwenden, die Situation zu ändern." (Seite 250)
Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Jahr
>> Aber wenn man jemanden liebte, gehörte es doch dazu, bei ihm zu bleiben, oder? Ihm durch die depressiven Phasen zu helfen. In guten und in schlechten Tagen, hieß es doch. (Seite 83)
>> "Und was ist mit seinem Essen? Soll ich seine Portion pürieren? Gibt es etwas, das er nicht essen kann?"
"Nein, er braucht nur Hilfe, um die Bissen in den Mund zu bekommen."
"Und wer macht das?"
"Ich mache das. Reg dich nicht auf, Mum. Er ist nett. Du wirst ihn mögen." (Seite 248)
>> Nur ein paar Wochen weg von zu Hause konnten jemanden unvertraut werden lassen. (Seite 273)
Ethan Cross - Ich bin der Schmerz
>> "Nicht alles ist deine Schuld. Und wenn doch, wen interessiert es? Du kannst nur dein Bestes tun. Die Würfel fallen sowieso, wie sie fallen. Es spielt keine Rolle, was du getan hast oder woher du gekommen bist. Wichtig ist, was du tust und wohin du gehst." (Seite 160)
>> "David war ein Ehebrecher und Mörder. Dennoch nennt die Bibel ihn einen Mann nach Gottes Herzen. Noah war Trinker, Jakob Lügner. Moses stotterte. Elija war selbstmordgefährdet. Petrus hat Christus verleugnet. Gott hat sich nie perfekte Menschen ausgesucht. Alle hatten ihre Makel und kamen vom rechten Weg ab. Ich bin nur weiter abgeirrt als die meisten. Und jetzt bemühe ich mich um Wiedergutmachung, so gut ich kann. Alles, was mir zugestoßen ist, widerfuhr mir aus einem bestimmten Grund. Wir sind die Summe unserer Erfahrungen. Wir können sie nicht ändern, aber wir können aus ihnen lernen und die Lektionen und Gaben, die uns aus Not zugeflossen sind, dazu verwenden, die Situation zu ändern." (Seite 250)
Dienstag, 1. März 2016
[Gesammelte Schätze] Februar 2016
Der Monat war viel zu kurz, um viel zu lesen. Bzw. ich habs einfach mal wieder nicht so auf die Reihe gekriegt.. aber immerhin Harry Potter war drin, sodass ich auch diesen Monat ein paar Schätze für euch habe :)
Dieses Mal nicht unbedingt "schön" im Sinne von "hach!!", mehr lustige Schätze :D
Harry Potter und der Feuerkelch
>> "Mich schaudert, wenn ich daran denke, wie mein Eingangskorb aussähe, wenn ich fünf Tage nichts ins Büro ginge."
"Ja, vielleicht würde wieder jemand Drachenmist reinwerfen, Perce?", sagte Fred.
"Das war eine Düngerprobe aus Norwegen!", sagte Percy und lief puterrto an. "Nichts Persönliches!"
"War es doch", flüsterte Fred Harry zu, als sie sich erhoben. "Wir haben sie geschickt." (Seite 70)
>> "Schön, schön, schön", sagte die fette Dame. "Violet hat mir soeben alles erzählt. Wer ist nun also gerade zum Schulchampion bestimmt worden?"
"Quatsch", sagte Harry dumpf.
"Das ist es ganz sicher nicht", sagte die Hutzelhexe entrüstet.
"Nein, nein, Vi, es ist das Passwort", beschwichtigte sie die fette Dame, und sie schwang an ihren Angeln hängend zur Seite, um Harry einzulassen." (Seite 297)
Außerdem habe ich AetherHerz angefangen, aber noch nicht beendet... deswegen.. hm, nee.. den einen "Schatz", den ich bisher gefunden habe, werde ich trotzdem jetzt zum Februar posten. Aber vielleicht kommen im März ja noch ein paar dazu :)
Anja Bagus - AetherHerz
>> "Es ist völlig unwichtig, wer du bist, wichtig ist nur, was du tust." (Seite 53)
Dieses Mal nicht unbedingt "schön" im Sinne von "hach!!", mehr lustige Schätze :D
Harry Potter und der Feuerkelch
>> "Mich schaudert, wenn ich daran denke, wie mein Eingangskorb aussähe, wenn ich fünf Tage nichts ins Büro ginge."
"Ja, vielleicht würde wieder jemand Drachenmist reinwerfen, Perce?", sagte Fred.
"Das war eine Düngerprobe aus Norwegen!", sagte Percy und lief puterrto an. "Nichts Persönliches!"
"War es doch", flüsterte Fred Harry zu, als sie sich erhoben. "Wir haben sie geschickt." (Seite 70)
>> "Schön, schön, schön", sagte die fette Dame. "Violet hat mir soeben alles erzählt. Wer ist nun also gerade zum Schulchampion bestimmt worden?"
"Quatsch", sagte Harry dumpf.
"Das ist es ganz sicher nicht", sagte die Hutzelhexe entrüstet.
"Nein, nein, Vi, es ist das Passwort", beschwichtigte sie die fette Dame, und sie schwang an ihren Angeln hängend zur Seite, um Harry einzulassen." (Seite 297)
Außerdem habe ich AetherHerz angefangen, aber noch nicht beendet... deswegen.. hm, nee.. den einen "Schatz", den ich bisher gefunden habe, werde ich trotzdem jetzt zum Februar posten. Aber vielleicht kommen im März ja noch ein paar dazu :)
Anja Bagus - AetherHerz
>> "Es ist völlig unwichtig, wer du bist, wichtig ist nur, was du tust." (Seite 53)
Sonntag, 31. Januar 2016
[Gesammelte Schätze] Januar 2016
Auch 2016 bin ich wieder dabei und sammle Schätze :) Ich hoffe, dass ich dieses Jahr auch regelmäßig posten werde.
Hier findet ihr die Schätze der anderen Teilnehmer.
Betty Mahmoody - Nicht ohne meine Tochter
>> "Frag Reza, ob wir bei ihm wohnen können."
[...]
"Aber...", sagte Moody, "ich weiß nicht, ob das gehen wird."
"Er hat uns schon mehrmals eingeladen, ihn zu besuchen", bemerkte ich.
"Das ist nur Ta'arof. Er meint das nicht wirklich." Ta'arof ist ein iranisches Gesprächsverhalten, bei dem man höfliche, aber nicht ernst gemeinte Angebote macht.
"Nun", sagte ich, "nimm ihn bei seinem Ta'arof-Wort." (Seite 111)
>> In den nächsten paar Minuten musste ich mir alle Mühe geben, mich nicht zu übergeben, aber ich schaffte es dennoch irgendwie, Vergnügen vorzutäuschen. Ich hasse ihn! Ich hasse ihn! Ich hasse ihn!, wiederholte ich stumm während des schrecklichen Aktes.
Doch als es vorbei war, flüsterte ich: "Ich liebe dich."
Ta'arof ..." (Seite 113)
Delphine Coulin - Samba für Frankreich
>> Mali, Sri Lanka, Mongolei, Nigeria, das sagte ihm nichts mehr, Ländernamen waren zu etwas Abstraktem geworden. Man konnte Menschen nicht definieren nach den Orten ihrer Geburt. Und vor allem konnte man sie nicht bestrafen dafür, dass sie woanders herkamen. (Seite 41)
>> Als er seinerzeit zu ihm kam, hielt er ihn für unverwundbar, doch heute wusste er, dass kein Mensch es war. Das Leben sorgte schon dafür, dass man zerbrechlich wurde. (Seite 92)
>> Was suchte ich hier eigentlich? Ausgerechnet ich, die einen Horror vor allem bürokratischen Krempel des Alltags hatte und ihm nach Möglichkeit aus dem Weg ging, schlug mich mit dem Papierkram anderer Leute herum! (Seite 155/156)
>> Damals in Afrika, dachte er wehmütig, hatte er von einer solchen Wohnung geträumt. So ein Dach war eineer der Sehnsuchtsorte, so schien ihm, für die man geboren wurde, zu denen man eines Tages kommen musste und wo man einem Menschen begegnen würde, der für sein Leben wichtig werden würde. (Seite 177)
>> Er mochte sich noch so oft sagen, dass sie nichts von ihm wissen wollte, es hinderte ihn nicht daran, sie zu begehren.
Im Gegenteil. (Seite 183)
>> Wie kann man überhaupt verschwinden, wenn man bereits unsichtbar ist? (Seite 261)
Hier findet ihr die Schätze der anderen Teilnehmer.
Betty Mahmoody - Nicht ohne meine Tochter
>> "Frag Reza, ob wir bei ihm wohnen können."
[...]
"Aber...", sagte Moody, "ich weiß nicht, ob das gehen wird."
"Er hat uns schon mehrmals eingeladen, ihn zu besuchen", bemerkte ich.
"Das ist nur Ta'arof. Er meint das nicht wirklich." Ta'arof ist ein iranisches Gesprächsverhalten, bei dem man höfliche, aber nicht ernst gemeinte Angebote macht.
"Nun", sagte ich, "nimm ihn bei seinem Ta'arof-Wort." (Seite 111)
>> In den nächsten paar Minuten musste ich mir alle Mühe geben, mich nicht zu übergeben, aber ich schaffte es dennoch irgendwie, Vergnügen vorzutäuschen. Ich hasse ihn! Ich hasse ihn! Ich hasse ihn!, wiederholte ich stumm während des schrecklichen Aktes.
Doch als es vorbei war, flüsterte ich: "Ich liebe dich."
Ta'arof ..." (Seite 113)
Delphine Coulin - Samba für Frankreich
>> Mali, Sri Lanka, Mongolei, Nigeria, das sagte ihm nichts mehr, Ländernamen waren zu etwas Abstraktem geworden. Man konnte Menschen nicht definieren nach den Orten ihrer Geburt. Und vor allem konnte man sie nicht bestrafen dafür, dass sie woanders herkamen. (Seite 41)
>> Als er seinerzeit zu ihm kam, hielt er ihn für unverwundbar, doch heute wusste er, dass kein Mensch es war. Das Leben sorgte schon dafür, dass man zerbrechlich wurde. (Seite 92)
>> Was suchte ich hier eigentlich? Ausgerechnet ich, die einen Horror vor allem bürokratischen Krempel des Alltags hatte und ihm nach Möglichkeit aus dem Weg ging, schlug mich mit dem Papierkram anderer Leute herum! (Seite 155/156)
>> Damals in Afrika, dachte er wehmütig, hatte er von einer solchen Wohnung geträumt. So ein Dach war eineer der Sehnsuchtsorte, so schien ihm, für die man geboren wurde, zu denen man eines Tages kommen musste und wo man einem Menschen begegnen würde, der für sein Leben wichtig werden würde. (Seite 177)
>> Er mochte sich noch so oft sagen, dass sie nichts von ihm wissen wollte, es hinderte ihn nicht daran, sie zu begehren.
Im Gegenteil. (Seite 183)
>> Wie kann man überhaupt verschwinden, wenn man bereits unsichtbar ist? (Seite 261)
Mittwoch, 30. Dezember 2015
[Gesammelte Schätze] Dezember 2015
Zum letzten Mal für dieses Jahr gibts jetzt die Gesammelten Schätze :)
Vermutlich werd ich nächstes Jahr aber wieder dabei sein, da ich ja sowieso immer "Schätze" sammle.
Erik Axl Sund - Scherbenseele
>> Wenn Träume sterben, stirbt man selbst. (Seite 232)
>> Und Vanja muss einsehen, dass die Summe allen Leids konstant bleibt. Dass der Schmerz eine Energie ist, die nicht spurlos verraucht. Ein Mensch kann sterben, aber nicht vollends verschwinden,
Das Leid überlebt den Körper.
Es gibt viele Arten, sich das Leben zu nehmen, denkt sie. Eine davon ist weiterzuleben. (Seite 249)
>> Wie erklärt man einem, der sich stets satt essen konnte, was Hunger ist? (Seite 268)
>> Bisweilen ist Trauer ebenso unheilbar wie der Tod und trifft ausgerechnet denjenigen, der sich zu leben traut. (Seite 397)
>> Er hat sie geliebt, aber seit er erfahren hat, dass sie tot ist, hasst er sie.
Trauer heißt in ein und demselben muffigen, stinkenden Atemzug Vermissen, Hass und Liebe. (Seite 397)
Corey Ann Haydu - Don't tell me lies
>> Ich weiß nicht, was mich nervöser macht: Der Gedanke, dass es wahr werden konnte, oder die Sorge, dass es vorbei ist, bevor es überhaupt angefangen hat. (Seite 26)
>> Die wichtigen Sachen sagen die Leute einem immer, wenn man ihnen den Rücken zuwendet. Man spricht die Dinge leichter aus, wenn man die Reaktion der anderen Person nicht sieht. (Seite 240)
>> "[...] Ich bin irgendwie ... du bist irgendwie ... eine Auszeit von all dem. Wie Urlaub. Der beste aller Urlaube."
Ich bin wie Urlaub. Ich bin die Karibik und ein Fruchtcocktail und ein Sonnenbrand und eine Auszeit vom wahren Leben. Aber ich bin nicht das wahre Leben. Niemand lebt in der Karibik. Niemand will jeden Tag einen Fruchtcocktail. Ich wäre lieber Wasser. Notwendig. (Seite 274)
Vermutlich werd ich nächstes Jahr aber wieder dabei sein, da ich ja sowieso immer "Schätze" sammle.
Erik Axl Sund - Scherbenseele
>> Wenn Träume sterben, stirbt man selbst. (Seite 232)
>> Und Vanja muss einsehen, dass die Summe allen Leids konstant bleibt. Dass der Schmerz eine Energie ist, die nicht spurlos verraucht. Ein Mensch kann sterben, aber nicht vollends verschwinden,
Das Leid überlebt den Körper.
Es gibt viele Arten, sich das Leben zu nehmen, denkt sie. Eine davon ist weiterzuleben. (Seite 249)
>> Wie erklärt man einem, der sich stets satt essen konnte, was Hunger ist? (Seite 268)
>> Bisweilen ist Trauer ebenso unheilbar wie der Tod und trifft ausgerechnet denjenigen, der sich zu leben traut. (Seite 397)
>> Er hat sie geliebt, aber seit er erfahren hat, dass sie tot ist, hasst er sie.
Trauer heißt in ein und demselben muffigen, stinkenden Atemzug Vermissen, Hass und Liebe. (Seite 397)
Corey Ann Haydu - Don't tell me lies
>> Ich weiß nicht, was mich nervöser macht: Der Gedanke, dass es wahr werden konnte, oder die Sorge, dass es vorbei ist, bevor es überhaupt angefangen hat. (Seite 26)
>> Die wichtigen Sachen sagen die Leute einem immer, wenn man ihnen den Rücken zuwendet. Man spricht die Dinge leichter aus, wenn man die Reaktion der anderen Person nicht sieht. (Seite 240)
>> "[...] Ich bin irgendwie ... du bist irgendwie ... eine Auszeit von all dem. Wie Urlaub. Der beste aller Urlaube."
Ich bin wie Urlaub. Ich bin die Karibik und ein Fruchtcocktail und ein Sonnenbrand und eine Auszeit vom wahren Leben. Aber ich bin nicht das wahre Leben. Niemand lebt in der Karibik. Niemand will jeden Tag einen Fruchtcocktail. Ich wäre lieber Wasser. Notwendig. (Seite 274)
Freitag, 4. Dezember 2015
[Gesammelte Schätze] Oktober 2015
Und die letzten fehlenden Schätze vom Oktober :)
Lilly Lindner - Winterwassertief
>> "Morgen ist nur ein anderer erster Tag, und du wirst nicht bei allen ersten Tagen in meinem Leben dabei sein können." (Seite 10)
>> Aber was bringt es, zu zweifeln, an einer Geschichte, die längst durch die Zeit bestätigt worden ist? Was bringt es, die Schnitte auf seinem Arm zu zählen, wenn man immer noch Rasierklingen zu Hause hat? (Seite 12)
>> Ich wusste: Worte sind zum Sätzemachen da.
Und wenn man keine Stimme hat.
Dann nimmt man eben Papier. (Seite 15)
>> Es gibt Fragen, die stellt man nur.
Wenn man die Antwort darauf schon kennt.
Wenn man weiß, dass man die Antwort bekommt, die man hören möchte. (Seite 37)
>> Und meine Fragen, sie sind manchmal nichts weiter als die von Angst umhüllte Gewalt in meinem Kopf. Die Gewalt, die ihre unendlichen Bahnen zieht und mich daran erinnert, wie leicht ich zu schlagen bin. (Seitet 37)
>> Nichts ist okay.
Wenn man verblutet.
Tropfenweise. (Seite 65)
>> Verzeih dem Schmerz sein hässliches Chaos.
Der nächste Morgen kommt doch. (Seite 74)
>> Und die Männer um dich herum, die glauben, sie könnten dich besitzen, flüstere ihnen zu, dass es nichts weiter als ein Schauspiel ist, denn wie könnte es anders sein, wenn du niemandem mehr gehörst.
Nicht einmal dir selbst. (Seite 75)
>> "Und das mit der Zeit hast du sowieso total falsch verstanden. Davon hat niemand zu viel oder zu wenig, denn sie ist überall und nirgendwo. Und das ist fast schon so, als würde sie gar nicht existieren. Und wenn du aufhörst, ihr hinterherzurennen, dann kommst du auch ganz bestimmt irgendwo an. (Seite 113)
>> [...] und einige Minuten später verstehe ich, dass eine einzige Frage ausreichen kann, um meinen Verstand in einen entblößten Stillstand zu verwandeln. Ein einziger Satz kann mich dazu bringen, eine Endlosschleife von hässlichen Bildern in meinem Kopf zu starten. (Seite 114)
>> Und wie lange noch werde ich alleine laufen, bis ich jemanden finde, der Schritt halten kann mit mir? Jemanden, der nicht einfach weiterläuft, wenn ich stolpere und falle. (Seite 122)
>> Schmerz ist relativ.
Wenn man lange genug darüber nachdenkt, ist er eigentlich gar nicht da. (Seite 151)
>> "Wir selbst entscheiden, was wir mit uns geschehen lassen, was wir uns zuweilen selbst antun, was wir anderen antun. Wir tragen die Konsequenzen für jede Geschichte, die wir erzählen, und für jedes Märchen, an das wir glauben. Und ganz egal, wem wir die Schuld an unserem Fallen zuschreiben, wenn wir nicht wieder aufstehen, tragen wir sie am Ende selbst." (Seite 177)
>> Es gibt Fehler, an denen man scheitert.
Und Fehler, die scheitern an dir. (Seite 238)
Lilly Lindner - Winterwassertief
>> "Morgen ist nur ein anderer erster Tag, und du wirst nicht bei allen ersten Tagen in meinem Leben dabei sein können." (Seite 10)
>> Aber was bringt es, zu zweifeln, an einer Geschichte, die längst durch die Zeit bestätigt worden ist? Was bringt es, die Schnitte auf seinem Arm zu zählen, wenn man immer noch Rasierklingen zu Hause hat? (Seite 12)
>> Ich wusste: Worte sind zum Sätzemachen da.
Und wenn man keine Stimme hat.
Dann nimmt man eben Papier. (Seite 15)
>> Es gibt Fragen, die stellt man nur.
Wenn man die Antwort darauf schon kennt.
Wenn man weiß, dass man die Antwort bekommt, die man hören möchte. (Seite 37)
>> Und meine Fragen, sie sind manchmal nichts weiter als die von Angst umhüllte Gewalt in meinem Kopf. Die Gewalt, die ihre unendlichen Bahnen zieht und mich daran erinnert, wie leicht ich zu schlagen bin. (Seitet 37)
>> Nichts ist okay.
Wenn man verblutet.
Tropfenweise. (Seite 65)
>> Verzeih dem Schmerz sein hässliches Chaos.
Der nächste Morgen kommt doch. (Seite 74)
>> Und die Männer um dich herum, die glauben, sie könnten dich besitzen, flüstere ihnen zu, dass es nichts weiter als ein Schauspiel ist, denn wie könnte es anders sein, wenn du niemandem mehr gehörst.
Nicht einmal dir selbst. (Seite 75)
>> "Und das mit der Zeit hast du sowieso total falsch verstanden. Davon hat niemand zu viel oder zu wenig, denn sie ist überall und nirgendwo. Und das ist fast schon so, als würde sie gar nicht existieren. Und wenn du aufhörst, ihr hinterherzurennen, dann kommst du auch ganz bestimmt irgendwo an. (Seite 113)
>> [...] und einige Minuten später verstehe ich, dass eine einzige Frage ausreichen kann, um meinen Verstand in einen entblößten Stillstand zu verwandeln. Ein einziger Satz kann mich dazu bringen, eine Endlosschleife von hässlichen Bildern in meinem Kopf zu starten. (Seite 114)
>> Und wie lange noch werde ich alleine laufen, bis ich jemanden finde, der Schritt halten kann mit mir? Jemanden, der nicht einfach weiterläuft, wenn ich stolpere und falle. (Seite 122)
>> Schmerz ist relativ.
Wenn man lange genug darüber nachdenkt, ist er eigentlich gar nicht da. (Seite 151)
>> "Wir selbst entscheiden, was wir mit uns geschehen lassen, was wir uns zuweilen selbst antun, was wir anderen antun. Wir tragen die Konsequenzen für jede Geschichte, die wir erzählen, und für jedes Märchen, an das wir glauben. Und ganz egal, wem wir die Schuld an unserem Fallen zuschreiben, wenn wir nicht wieder aufstehen, tragen wir sie am Ende selbst." (Seite 177)
>> Es gibt Fehler, an denen man scheitert.
Und Fehler, die scheitern an dir. (Seite 238)
[Gesammelte Schätze] Juni + Juli 2015
Da ich im Sommer ein unglaublich terminplanfüllendes RL hatte, hab ich kaum Bücher gelesen.. von daher gibts nur wenige Schätze :D
Alina Bronsky - Scherbenpark
>> Ich hasse Männer.
[...]
Deswegen wiederhole ich gern das, was meine Mutter immer gesagt hat: Ich bin mir selber ein Mann. (Seite 19)
>> Seit ich weiß, dass ich unterwegs keiner Frau im Negligé begegnen muss, fühle ich mich ein bisschen freier. Mir kommt der Gedanke, dass ich vielleicht nicht nur Männer hasse. Sondern auch Frauen. (Seite 110)
>> Es ist nicht so, dass er mir nicht mehr gefällt. Ich will bloß, dass er mich wieder loslässt. (Seite 158)
>> Also singen wir oft zusammen, er seinen Text und ich meinen, bloß die Melodie ist gleich und die Richtung auch. Trotzdem hat jeder sein Thema, und, wie bei zwei parallelen Wegen, wird es niemals zu einer Überschneidung kommen. (Seite 202/203)
S.J. Watson - Tu es. Tu es nicht.
>> Und ich möchte erklären, dass ein Mensch nicht alles sein kann, nicht immer. (Seite 186)
>> Es ist schwer, sich auf das Schlimmste gefasst zu machen, wenn du nicht weißt, was das Schlimmste sein könnte. (Seite 188)
>> Manchmal gibt es Dinge, die man besser nicht weiß. (Seite 422)
>> Mir wird mit plötzlicher Klarheit bewusst, dass wir Masken tragen, wir alle, ständig. Wir präsentieren der Welt und einander eine Fassade, eine Version von uns selbst. Wir zeigen stets ein anderes Gesicht, je nachdem, mit wem wir zusammen sind und was die jeweilige Person von uns erwartet. Selbst wenn wir allein sind, ist unser Gesicht bloß eine Maske, die Version von uns, die wir gern wären. (Seite 441)
Alina Bronsky - Scherbenpark
>> Ich hasse Männer.
[...]
Deswegen wiederhole ich gern das, was meine Mutter immer gesagt hat: Ich bin mir selber ein Mann. (Seite 19)
>> Seit ich weiß, dass ich unterwegs keiner Frau im Negligé begegnen muss, fühle ich mich ein bisschen freier. Mir kommt der Gedanke, dass ich vielleicht nicht nur Männer hasse. Sondern auch Frauen. (Seite 110)
>> Es ist nicht so, dass er mir nicht mehr gefällt. Ich will bloß, dass er mich wieder loslässt. (Seite 158)
>> Also singen wir oft zusammen, er seinen Text und ich meinen, bloß die Melodie ist gleich und die Richtung auch. Trotzdem hat jeder sein Thema, und, wie bei zwei parallelen Wegen, wird es niemals zu einer Überschneidung kommen. (Seite 202/203)
S.J. Watson - Tu es. Tu es nicht.
>> Und ich möchte erklären, dass ein Mensch nicht alles sein kann, nicht immer. (Seite 186)
>> Es ist schwer, sich auf das Schlimmste gefasst zu machen, wenn du nicht weißt, was das Schlimmste sein könnte. (Seite 188)
>> Manchmal gibt es Dinge, die man besser nicht weiß. (Seite 422)
>> Mir wird mit plötzlicher Klarheit bewusst, dass wir Masken tragen, wir alle, ständig. Wir präsentieren der Welt und einander eine Fassade, eine Version von uns selbst. Wir zeigen stets ein anderes Gesicht, je nachdem, mit wem wir zusammen sind und was die jeweilige Person von uns erwartet. Selbst wenn wir allein sind, ist unser Gesicht bloß eine Maske, die Version von uns, die wir gern wären. (Seite 441)
[Gesammelte Schätze] Mai 2015
Weils im Mai so einige Schätze gab, mach ich den Monat mal alleine.
John Green - Margos Spuren
>> "Ich habe nie verstanden, warum man mit jemand zusammen sein will, nur weil er gut aussieht. Das ist doch, als würdest du dir die Cornflakes nach der Farbe aussuchen und nicht nach dem Geschmack. (Seite 45)
>> "Aber diese Geschichte war einfach irgendwie die letzte Saite, die gerissen ist. Okay, es war eine blöde Saite, aber es war die einzige Saite, die ich noch hatte, und selbst ein Plastikmädchen braucht doch wenigstens eine Saite, oder?" (Seite 66)
>> In diesem Moment spürte ich eine ungebrochene Verbindung zwischen ihr und mir, die sich von der Krippe über den Toten aus dem Park über die Schule bis zum Jetzt zog. Und ich wollte ihr sagen, dass das Glück für mich nicht in der Planung oder in der Ausführung oder im Aufbruch bestand; für mich war das Glück zuzusehen, wie sich unsere Saiten berührten und trennten und wieder zusammenliefen... Aber irgendwie hätte es sich kitschig angehört, und außerdem war sie aufgestanden. (Seite 88)
>> Doch als ich über das Gras und seine unterschiedlichen Deutungen nachdachte, musste ich an all die Bilder denken, die ich von Margo hatte, die richtigen und die falschen. Auch von Margo gab es viele Deutungen. Bisher wollte ich vor allem wissen, was aus ihr geworden war, doch jetzt, als ich versuchte die Vielfältigkeit von Whitmans Gras zu verstehen, den Geruch ihrer Decke in meiner Nase, wurde mir klar, dass die wichtigste Frage war, nach wem ich suchte. Wenn es auf die Frage "Was ist das Gras?" so viele Antworten gab, dachte ich, musste es bei der Frage "Wer ist Margo Roth Spiegelman?" erst recht so sein. Wie eine Metapher, die durch ihre Allgegenwart unerklärbar geworden ist, ließen die Spuren, die sie mir hinteerlassen hatte, Raum für endlose Interpretationen, für unendliche Variationen von Margo. (Seite 188)
>> "Das klingt nicht nach meiner Margo", entgegnete sie, und ich dachte an meine Margo und an Laceys Margo und an Mrs. Spiegelmans Margo und wie wir alle ein anderes Bild von ihr sahen - wie in einem Spiegelkabinett. (Seite 201)
>> "Aber weißt du, was dein Problem ist, Quentin? Du erwartest von den Leuten, dass sie besser sind, als sie sind." (Seite 210)
>> Am letzten Tag war es schwer, sich an die schlechten zu erinnern. (Seite 244)
>> Auch wenn man wegwollte, war der Abschied schwer. (Seite 244)
>> Der Abschied war schwer - bis ich ihn hinter mir hatte. Dann war es das Leichteste auf der Welt. (Seite 246)
>> "Nur, denk einfach dran, dass Leute manchmal nicht so sind wie das Bild, das du von ihnen hast." (Seite 287)
Lilly Lindner - Bevor ich falle
(hab ich schonmal erwähnt, wie sehr ich Lilly Lindner liebe?! Unglaublich!)
>> Und wenn du anschließend keine Freunde mehr hast.
Dann hattest du auch vorher keine.
Und wenn du von hier an allein dastehst.
Dann gehört der Boden unter deinen Füßen.
Immer noch dir. (Seite 7)
>> Wahrscheinlich hätte ich Katzen angezündet, Autoreifen zerschlitzt und hilflose Rentner ausgeraubt, wenn meine Mutter nicht dagewesen wäre und mir jeden Tag aufs Neue gesagt hätte: "Cherry, du bist ein wundervolles Mädchen. Hör auf, die Welt zu hassen. So bist du nicht."
Aber so war ich.
Irgendwie. (Seite 10)
>> "Was machst du auf dem Schrank!?", hat er gewettert.
"Ich baue einen Turm", habe ich erklärt.
"Auf dem Schrank!?", hat mein Vater gebrüllt.
"Nein", habe ich erwidert. "Vom Schrank aus."
"WARUM!?", hat mein Vater gebrüllt. (Seite 16)
>> Ich wollte nichts mehr. Gar nichts.
Aber wenn wir wissen, dass wir nichts mehr wollen, dann wollen wir wahrscheinlich doch etwas, sonst würden wir nicht darüber nachdenken, dass wir nichts wollen. Denn erst wenn wir nicht mehr darüber nachdenken, wie egal uns alles ist, erst dann wird uns wirklich alles egal sein, und erst dann sind wir nichts weiter als unwissende Abseitsgestalten im überbrückten Zeitgeschehen.
Also wollte ich wahrscheinlich alles.
Alles oder nichts. (Seite 40)
>> Du weißt nicht, wie sich Stille anfühlt.
Bis sie dich anbrüllt. (Seite 93)
>> Natürlich wollte ich nicht sterben. Ich wollte genau das Gegenteil: Ich wollte spüren, dass ich noch am Leben bin, ich wollte dieses betäubende Gefühl aus meinem Körper schütteln und kapieren, dass ich keine verzerrte Hülle bin. Und auch wenn es ein Widerspruch in sich ist: Es gibt nichts, was sich lebendiger anfühlt, als zu sterben. Denn wenn man merkt, dass man verblutet, wenn alles anfängt, sich zu drehen und die Farben sich in Luft auflösen, dann weiß man, dass man am Leben ist. (Seite 94)
>> All that I am you will never see
And all that I know is hard to tell you
But at the end of my descent
With the hardest winter inside me
I will survive this
You will see. (Seite 188)
>> Es gibt Augenblicke, die haben keinen hörbaren Namen. Sie brechen ein und ab und um, und irgendwann verwandeln sie sich in ein aufgebrachtes Rauschen, das in einem wasserfallartigen Getöse endet. (Seite 192/193)
>> Wir waren beide hervorragend darin, uns nicht zu berühren, obwohl wir uns an den Händen hielten. (Seite 217)
Das Buch hat noch einige schöne Stellen, aber die sind zu sehr mit Inhalt verbunden, als dass ich sie posten könnte. Aber.. lest Lilly Lindner! Sie ist unglaublich. ♥
John Green - Margos Spuren
>> "Ich habe nie verstanden, warum man mit jemand zusammen sein will, nur weil er gut aussieht. Das ist doch, als würdest du dir die Cornflakes nach der Farbe aussuchen und nicht nach dem Geschmack. (Seite 45)
>> "Aber diese Geschichte war einfach irgendwie die letzte Saite, die gerissen ist. Okay, es war eine blöde Saite, aber es war die einzige Saite, die ich noch hatte, und selbst ein Plastikmädchen braucht doch wenigstens eine Saite, oder?" (Seite 66)
>> In diesem Moment spürte ich eine ungebrochene Verbindung zwischen ihr und mir, die sich von der Krippe über den Toten aus dem Park über die Schule bis zum Jetzt zog. Und ich wollte ihr sagen, dass das Glück für mich nicht in der Planung oder in der Ausführung oder im Aufbruch bestand; für mich war das Glück zuzusehen, wie sich unsere Saiten berührten und trennten und wieder zusammenliefen... Aber irgendwie hätte es sich kitschig angehört, und außerdem war sie aufgestanden. (Seite 88)
>> Doch als ich über das Gras und seine unterschiedlichen Deutungen nachdachte, musste ich an all die Bilder denken, die ich von Margo hatte, die richtigen und die falschen. Auch von Margo gab es viele Deutungen. Bisher wollte ich vor allem wissen, was aus ihr geworden war, doch jetzt, als ich versuchte die Vielfältigkeit von Whitmans Gras zu verstehen, den Geruch ihrer Decke in meiner Nase, wurde mir klar, dass die wichtigste Frage war, nach wem ich suchte. Wenn es auf die Frage "Was ist das Gras?" so viele Antworten gab, dachte ich, musste es bei der Frage "Wer ist Margo Roth Spiegelman?" erst recht so sein. Wie eine Metapher, die durch ihre Allgegenwart unerklärbar geworden ist, ließen die Spuren, die sie mir hinteerlassen hatte, Raum für endlose Interpretationen, für unendliche Variationen von Margo. (Seite 188)
>> "Das klingt nicht nach meiner Margo", entgegnete sie, und ich dachte an meine Margo und an Laceys Margo und an Mrs. Spiegelmans Margo und wie wir alle ein anderes Bild von ihr sahen - wie in einem Spiegelkabinett. (Seite 201)
>> "Aber weißt du, was dein Problem ist, Quentin? Du erwartest von den Leuten, dass sie besser sind, als sie sind." (Seite 210)
>> Am letzten Tag war es schwer, sich an die schlechten zu erinnern. (Seite 244)
>> Auch wenn man wegwollte, war der Abschied schwer. (Seite 244)
>> Der Abschied war schwer - bis ich ihn hinter mir hatte. Dann war es das Leichteste auf der Welt. (Seite 246)
>> "Nur, denk einfach dran, dass Leute manchmal nicht so sind wie das Bild, das du von ihnen hast." (Seite 287)
Lilly Lindner - Bevor ich falle
(hab ich schonmal erwähnt, wie sehr ich Lilly Lindner liebe?! Unglaublich!)
>> Und wenn du anschließend keine Freunde mehr hast.
Dann hattest du auch vorher keine.
Und wenn du von hier an allein dastehst.
Dann gehört der Boden unter deinen Füßen.
Immer noch dir. (Seite 7)
>> Wahrscheinlich hätte ich Katzen angezündet, Autoreifen zerschlitzt und hilflose Rentner ausgeraubt, wenn meine Mutter nicht dagewesen wäre und mir jeden Tag aufs Neue gesagt hätte: "Cherry, du bist ein wundervolles Mädchen. Hör auf, die Welt zu hassen. So bist du nicht."
Aber so war ich.
Irgendwie. (Seite 10)
>> "Was machst du auf dem Schrank!?", hat er gewettert.
"Ich baue einen Turm", habe ich erklärt.
"Auf dem Schrank!?", hat mein Vater gebrüllt.
"Nein", habe ich erwidert. "Vom Schrank aus."
"WARUM!?", hat mein Vater gebrüllt. (Seite 16)
>> Ich wollte nichts mehr. Gar nichts.
Aber wenn wir wissen, dass wir nichts mehr wollen, dann wollen wir wahrscheinlich doch etwas, sonst würden wir nicht darüber nachdenken, dass wir nichts wollen. Denn erst wenn wir nicht mehr darüber nachdenken, wie egal uns alles ist, erst dann wird uns wirklich alles egal sein, und erst dann sind wir nichts weiter als unwissende Abseitsgestalten im überbrückten Zeitgeschehen.
Also wollte ich wahrscheinlich alles.
Alles oder nichts. (Seite 40)
>> Du weißt nicht, wie sich Stille anfühlt.
Bis sie dich anbrüllt. (Seite 93)
>> Natürlich wollte ich nicht sterben. Ich wollte genau das Gegenteil: Ich wollte spüren, dass ich noch am Leben bin, ich wollte dieses betäubende Gefühl aus meinem Körper schütteln und kapieren, dass ich keine verzerrte Hülle bin. Und auch wenn es ein Widerspruch in sich ist: Es gibt nichts, was sich lebendiger anfühlt, als zu sterben. Denn wenn man merkt, dass man verblutet, wenn alles anfängt, sich zu drehen und die Farben sich in Luft auflösen, dann weiß man, dass man am Leben ist. (Seite 94)
>> All that I am you will never see
And all that I know is hard to tell you
But at the end of my descent
With the hardest winter inside me
I will survive this
You will see. (Seite 188)
>> Es gibt Augenblicke, die haben keinen hörbaren Namen. Sie brechen ein und ab und um, und irgendwann verwandeln sie sich in ein aufgebrachtes Rauschen, das in einem wasserfallartigen Getöse endet. (Seite 192/193)
>> Wir waren beide hervorragend darin, uns nicht zu berühren, obwohl wir uns an den Händen hielten. (Seite 217)
Das Buch hat noch einige schöne Stellen, aber die sind zu sehr mit Inhalt verbunden, als dass ich sie posten könnte. Aber.. lest Lilly Lindner! Sie ist unglaublich. ♥
[Gesammelte Schätze] Februar - März 2015
Ich hol jetzt mal die Schätze nach, die ich im Laufe des Jahres so versäumt hab zu posten :D
Joakim Zander - Der Schwimmer
>> "Ich habe dich bei den Vorlesungen gesehen", sagte sie. "Du bist der Einzige, der noch einsamer wirkt, als ich mich fühle. Also bin ich dir gefolgt. Bescheuert, oder?"
Dann war sie ruhig über die Schwelle getreten, hatte ihre Arme um ihn geschlungen, ihren Kopf an seine Schulter gelehnt und ihre Finger in sein halblanges Haar geschoben. Hatte ihre Einsamkeit wortlos neben seine gelegt. Und Mahmoud ließ seine Einsamkeit, wo sie war, sodass sich die ihre und die seine von selbst annäherten, bis sie miteinander verschmolzen. (Seite 21)
>> Es gibt nichts, was ich bereue. Wenn wir alles unter dem Aspekt der Reue beurteilen würden, könnten wir nicht überleben. Und das Überleben ist am Ende das einzig Wichtige. (Seite 41)
>> Wenn sie mich anlügen, möchte ich es gar nicht wissen. (Seite 42)
>> Die helle Sommernacht ist nicht länger magisch oder überirdisch, sondern kalt und weiß und viel zu klar. (Seite 192)
>> "Wenn man jemanden wirklich finden will, gelingt einem das auch." (Seite 218)
Lilly Lindner - Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
>> Aber um ein Lachen sollte man normalerweise auch nicht bitten müssen. Ein Lachen sollte man geschenkt bekommen.
So wie Liebe. (Seite 15)
>> Und ab jetzt musst du auch nicht mehr auf mich zurück sichten. Sagt man das so? Rücksicht nehmen ist eine schöne Wortzusammensetzung. Weil es klingt, als würde man sich umdrehen, jemanden sichten und dann zurückgehen, um für ihn da zu sein. (Seite 37/38)
>> Ich mag Paula sehr gerne. Nicht nur wegen ihren Geschichten. Auch deshalb, weil sie weiß, wie man Gefühle hat. Manche Menschen wissen das nämlich nicht. Die sehen ihr ganzes Leben lang gleich aus und sind nie wirklich glücklich und nie wirklich traurig, sondern immer nur irgendwo dazwischen. Und wenn man zu viel dazwischen ist, dann ist man nirgendwo. (Seite 75/76)
>> Wer erfindet eigentlich solche Tests?
Menschen, die hochbegabt sind, verbringen ihre Zeit doch bestimmt nicht damit, Tests zu erfinden, um ihresgleichen zu entlarven. Und Menschen, die nicht hochbegabt sind, woher sollen die bitte schön wissen, was für einen Test Hochbegabte bestehen müssen, um hochbegabt zu sein? (Seite 304)
Joakim Zander - Der Schwimmer
>> "Ich habe dich bei den Vorlesungen gesehen", sagte sie. "Du bist der Einzige, der noch einsamer wirkt, als ich mich fühle. Also bin ich dir gefolgt. Bescheuert, oder?"
Dann war sie ruhig über die Schwelle getreten, hatte ihre Arme um ihn geschlungen, ihren Kopf an seine Schulter gelehnt und ihre Finger in sein halblanges Haar geschoben. Hatte ihre Einsamkeit wortlos neben seine gelegt. Und Mahmoud ließ seine Einsamkeit, wo sie war, sodass sich die ihre und die seine von selbst annäherten, bis sie miteinander verschmolzen. (Seite 21)
>> Es gibt nichts, was ich bereue. Wenn wir alles unter dem Aspekt der Reue beurteilen würden, könnten wir nicht überleben. Und das Überleben ist am Ende das einzig Wichtige. (Seite 41)
>> Wenn sie mich anlügen, möchte ich es gar nicht wissen. (Seite 42)
>> Die helle Sommernacht ist nicht länger magisch oder überirdisch, sondern kalt und weiß und viel zu klar. (Seite 192)
>> "Wenn man jemanden wirklich finden will, gelingt einem das auch." (Seite 218)
Lilly Lindner - Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
>> Aber um ein Lachen sollte man normalerweise auch nicht bitten müssen. Ein Lachen sollte man geschenkt bekommen.
So wie Liebe. (Seite 15)
>> Und ab jetzt musst du auch nicht mehr auf mich zurück sichten. Sagt man das so? Rücksicht nehmen ist eine schöne Wortzusammensetzung. Weil es klingt, als würde man sich umdrehen, jemanden sichten und dann zurückgehen, um für ihn da zu sein. (Seite 37/38)
>> Ich mag Paula sehr gerne. Nicht nur wegen ihren Geschichten. Auch deshalb, weil sie weiß, wie man Gefühle hat. Manche Menschen wissen das nämlich nicht. Die sehen ihr ganzes Leben lang gleich aus und sind nie wirklich glücklich und nie wirklich traurig, sondern immer nur irgendwo dazwischen. Und wenn man zu viel dazwischen ist, dann ist man nirgendwo. (Seite 75/76)
>> Wer erfindet eigentlich solche Tests?
Menschen, die hochbegabt sind, verbringen ihre Zeit doch bestimmt nicht damit, Tests zu erfinden, um ihresgleichen zu entlarven. Und Menschen, die nicht hochbegabt sind, woher sollen die bitte schön wissen, was für einen Test Hochbegabte bestehen müssen, um hochbegabt zu sein? (Seite 304)
[Gesammelte Schätze] November 2015
Ohje. Jetzt hab ich wieder ne Ewigkeit nicht gepostet, obwohl es mit Sicherheit jeden Monat "Gesammelte Schätze" gab! Vielleicht hol ich das irgendwann demnächst tatsächlich mal noch nach.
Wäre irgendwie auch ganz nett, meinen Blog wieder etwas zum Leben zu bringen.
Aber jetzt erstmal die Schätze vom November :)
Lilly Lindner - Splitterfasernackt
>> "Ach Lilly", hat Caitlin da gesagt, "es ist schon okay."
Seitdem weiß ich, dass alle Menschen lügen, die sagen "es ist schon okay", denn das schon nimmt dem okay seine Bedeutung. (Seite 85)
>> Und wenn das Leben eine Aneinanderreihung von Glückseligkeiten wäre, dann würde es wahrscheinlich so beginnen, und keiner würde daran zweifeln. Aber kein noch so schöner Moment wäre von Wert, wenn er umgeben wäre von nichts anderem als seinesgleichen. Denn wir wissen nie, wie leise es ist, bis jemand anfängt zu schreien.
Stille. Existiert nur im lauten Raum. (Seite 172)
>> "Oder eine Kopf voll Worte wie Lilly", sagt Marla und zwinkert mir zu. "Sie nur braucht sagen ein paar Satz, und schon die Männer alle fallen in Liebe für sie."
Die anderen Mädchen nicken zustimmend und lachen mir zu. Aber ich wollte nie einen Mann, der für mich fällt, egal wohin. (Seite 180)
>> So viele Sätze, die mit "Ich will" anfangen.
So viele offene Wünsche.
Ich sollte intelligent genug sein, um mir in meine Augen sehen zu können und standzuhalten. Ich sollte Sachen zu mir sagen wie: "Ich werde leben. Ich werde aufhören zu verhungern. Ich werde mich mit Sorgfalt berühren. Ich werde keine Ana mehr sein. Und auch keine Mia. Ich werde jedem, der mich belächelt, weil ich Sex, Geld und Arbeit beliebig miteinander kombinieren kann und auch noch behaupte, ein Gehirn zu haben - ich werde jedem von denen beweisen, dass ich kein Stück vom gefickten Kuchen bin."
Aber ich sage es nicht. (Seite 182)
>> Und einsam in einer Wohnung zu sitzen ist so viel unkomplizierter, als unter Menschen zu sein, die essen und trinken und lachen und so sehr am Leben sind, dass ihr Anblick schmerzt. (Seite 232)
>> Es gibt so vieles, was ich nie verstehen kann. Und es gibt so vieles, was ich niemals wissen werde, auch wenn man es mir noch so anschaulich erklärt.
Aber eins weiß ich mit Sicherheit: dass wir das Leben führen, für das wir uns entscheiden. Dass wir so tief fallen, wie wir es zulaassen, dass wir so weit sehen, wie wir es wagen, die Augen zu öffnen.
Und dass die Worte, die wir sprechen, nur so lange weiterklingen, wie wir ihnen Nachdruck verleihen. (Seite 243)
>> Aber diesmal bleibe ich.
Denn gerannt bin ich genug.
Und wenn ich eines gelernt habe, auf meiner Flucht, dann, dass man niemals ankommt, wenn man nicht weiß, wo man hin will. (Seite 361)
Wäre irgendwie auch ganz nett, meinen Blog wieder etwas zum Leben zu bringen.
Aber jetzt erstmal die Schätze vom November :)
Lilly Lindner - Splitterfasernackt
>> "Ach Lilly", hat Caitlin da gesagt, "es ist schon okay."
Seitdem weiß ich, dass alle Menschen lügen, die sagen "es ist schon okay", denn das schon nimmt dem okay seine Bedeutung. (Seite 85)
>> Und wenn das Leben eine Aneinanderreihung von Glückseligkeiten wäre, dann würde es wahrscheinlich so beginnen, und keiner würde daran zweifeln. Aber kein noch so schöner Moment wäre von Wert, wenn er umgeben wäre von nichts anderem als seinesgleichen. Denn wir wissen nie, wie leise es ist, bis jemand anfängt zu schreien.
Stille. Existiert nur im lauten Raum. (Seite 172)
>> "Oder eine Kopf voll Worte wie Lilly", sagt Marla und zwinkert mir zu. "Sie nur braucht sagen ein paar Satz, und schon die Männer alle fallen in Liebe für sie."
Die anderen Mädchen nicken zustimmend und lachen mir zu. Aber ich wollte nie einen Mann, der für mich fällt, egal wohin. (Seite 180)
>> So viele Sätze, die mit "Ich will" anfangen.
So viele offene Wünsche.
Ich sollte intelligent genug sein, um mir in meine Augen sehen zu können und standzuhalten. Ich sollte Sachen zu mir sagen wie: "Ich werde leben. Ich werde aufhören zu verhungern. Ich werde mich mit Sorgfalt berühren. Ich werde keine Ana mehr sein. Und auch keine Mia. Ich werde jedem, der mich belächelt, weil ich Sex, Geld und Arbeit beliebig miteinander kombinieren kann und auch noch behaupte, ein Gehirn zu haben - ich werde jedem von denen beweisen, dass ich kein Stück vom gefickten Kuchen bin."
Aber ich sage es nicht. (Seite 182)
>> Und einsam in einer Wohnung zu sitzen ist so viel unkomplizierter, als unter Menschen zu sein, die essen und trinken und lachen und so sehr am Leben sind, dass ihr Anblick schmerzt. (Seite 232)
>> Es gibt so vieles, was ich nie verstehen kann. Und es gibt so vieles, was ich niemals wissen werde, auch wenn man es mir noch so anschaulich erklärt.
Aber eins weiß ich mit Sicherheit: dass wir das Leben führen, für das wir uns entscheiden. Dass wir so tief fallen, wie wir es zulaassen, dass wir so weit sehen, wie wir es wagen, die Augen zu öffnen.
Und dass die Worte, die wir sprechen, nur so lange weiterklingen, wie wir ihnen Nachdruck verleihen. (Seite 243)
>> Aber diesmal bleibe ich.
Denn gerannt bin ich genug.
Und wenn ich eines gelernt habe, auf meiner Flucht, dann, dass man niemals ankommt, wenn man nicht weiß, wo man hin will. (Seite 361)
Freitag, 1. Mai 2015
[Gesammelte Schätze] April 2015
Die gesammelten Schätze.. Irgendwann muss ich mal noch Februar und März nachholen, da gabs nämlich auch einige Schätze!
Jetzt widmen wir uns aber erstmal den aktuellen vom April.
Ich hab mich sehr in Ethan Cross und seine beiden Bücher "Ich bin die Nacht" & "Ich bin die Angst" verliebt. hach. Aber eigentlich waren alle Bücher, die ich im April gelesen hab, wunderbar!
Ethan Cross - Ich bin die Nacht
>> "Wenn es nach mir ginge, würden wir nicht bloß reden", drohte Foster.
"Tut mir leid, Süßer." Marcus grinste ihn an. "Beim ersten Rendezvous küsse ich nie." (Seite 100)
>> "Wie definitiert man ohne das Böse das Gute? Wie soll man ohne Dunkelheit das Licht erkennen? Ohne einen Widersacher kann es keinen Heldden geben, ohne einen Wolf keinen guten Hirten." (Seite 271)
>> "Das Licht kann in die Dunkelheit scheinen, aber die Dunkelheit nicht ins Licht. Am Ende triumphiert das Gute." (Seite 272)
>> "Manchmal muss man tun, was man für richtig hält, auch wenn der Rest der Welt anderer Meinung ist." (Seite 287)
>> Gute Vorsätze waren wie ein rutschiger Abhang, auf dem man leicht ausgleiten konnte. Die Straße zur Hölle war mit guten Absichten gepflastert. (Seite 307)
>> Nichts war wirklich schwarz oder weiß. In jedem Menschen gab es Finsternis und Licht. Nur die Entscheidungen, die ein Mensch traf, zogen ihn zu der einen oder anderen Seite. (Seite 437)
Ethan Cross - Ich bin die Angst
>> "Viele Leute geben der Welt oder anderen Menschen die Schuld daran, wie sie sind. Aber wir alle sind nur in gewissem Maße Opfer der Umstände. Wir reden uns gern ein, dass wir unser Schicksal beherrschen. In Wahrheit aber wird unser Leben von Kräften bestimmt, auf die wir keinen Einfluss haben. Die Fäden zieht jemand anders." (Seite 12)
>> "Manchmal ist es dem Schicksal egal, ob man den Weg mag, auf den es einen führt." (Seite 204)
Jenny Han - To all the boys I've loved before
>> I've always loved the first day of school better than the last day of school. Firsts are better because they are beginnings. (Seite 62)
>> "You probably make her feel very special. Because that's your talent, right? You're good at making people feel special." (Seite 71)
>> "Fighting isn't a good sign, Lara Jean. It means you still care." (Seite 187)
>> I stay quiet for all of ten seconds and then say, "Wait, were you wanting me to be quiet too?"
"No, I just didn't want music. You can talk as much as you want."
"Okay." And then I'm quiet because it's akward when someone tells you you can talk as much as you want. (Seite 200)
>> It feels strange to have spent so much time wishing for something, for someone, and then one day, suddenly, to just stop. (Seite 283)
>> I don't want to be afraid anymore. I want to be brave. I want ... life to start happening. I want to fall in love and I want a boy to fall in love with me back. (Seite 313)
>> Love is scary: it changes; it can go away. That's part of the risk. (Seite 354)
Und jetzt bleibt mir nichts übrig außer auf die Folgebände zu warten... Ich hoffe es dauert nicht mehr sooo lang *seufz*
Jetzt widmen wir uns aber erstmal den aktuellen vom April.
Ich hab mich sehr in Ethan Cross und seine beiden Bücher "Ich bin die Nacht" & "Ich bin die Angst" verliebt. hach. Aber eigentlich waren alle Bücher, die ich im April gelesen hab, wunderbar!
Ethan Cross - Ich bin die Nacht
>> "Wenn es nach mir ginge, würden wir nicht bloß reden", drohte Foster.
"Tut mir leid, Süßer." Marcus grinste ihn an. "Beim ersten Rendezvous küsse ich nie." (Seite 100)
>> "Wie definitiert man ohne das Böse das Gute? Wie soll man ohne Dunkelheit das Licht erkennen? Ohne einen Widersacher kann es keinen Heldden geben, ohne einen Wolf keinen guten Hirten." (Seite 271)
>> "Das Licht kann in die Dunkelheit scheinen, aber die Dunkelheit nicht ins Licht. Am Ende triumphiert das Gute." (Seite 272)
>> "Manchmal muss man tun, was man für richtig hält, auch wenn der Rest der Welt anderer Meinung ist." (Seite 287)
>> Gute Vorsätze waren wie ein rutschiger Abhang, auf dem man leicht ausgleiten konnte. Die Straße zur Hölle war mit guten Absichten gepflastert. (Seite 307)
>> Nichts war wirklich schwarz oder weiß. In jedem Menschen gab es Finsternis und Licht. Nur die Entscheidungen, die ein Mensch traf, zogen ihn zu der einen oder anderen Seite. (Seite 437)
Ethan Cross - Ich bin die Angst
>> "Viele Leute geben der Welt oder anderen Menschen die Schuld daran, wie sie sind. Aber wir alle sind nur in gewissem Maße Opfer der Umstände. Wir reden uns gern ein, dass wir unser Schicksal beherrschen. In Wahrheit aber wird unser Leben von Kräften bestimmt, auf die wir keinen Einfluss haben. Die Fäden zieht jemand anders." (Seite 12)
>> "Manchmal ist es dem Schicksal egal, ob man den Weg mag, auf den es einen führt." (Seite 204)
Jenny Han - To all the boys I've loved before
>> I've always loved the first day of school better than the last day of school. Firsts are better because they are beginnings. (Seite 62)
>> "You probably make her feel very special. Because that's your talent, right? You're good at making people feel special." (Seite 71)
>> "Fighting isn't a good sign, Lara Jean. It means you still care." (Seite 187)
>> I stay quiet for all of ten seconds and then say, "Wait, were you wanting me to be quiet too?"
"No, I just didn't want music. You can talk as much as you want."
"Okay." And then I'm quiet because it's akward when someone tells you you can talk as much as you want. (Seite 200)
>> It feels strange to have spent so much time wishing for something, for someone, and then one day, suddenly, to just stop. (Seite 283)
>> I don't want to be afraid anymore. I want to be brave. I want ... life to start happening. I want to fall in love and I want a boy to fall in love with me back. (Seite 313)
>> Love is scary: it changes; it can go away. That's part of the risk. (Seite 354)
Und jetzt bleibt mir nichts übrig außer auf die Folgebände zu warten... Ich hoffe es dauert nicht mehr sooo lang *seufz*
Sonntag, 1. Februar 2015
[Gesammelte Schätze] Januar 2015
Auch 2015 gehts mit den Gesammelten Schätzen weiter, wie ich ja bereits angekündigt habe :)
Bei Kathrin findet ihr die Schätze der anderen Teilnehmer!
Der Januar fängt sehr erfolgreich an. Ich habe so einige nette Schätze gefunden. Bin sehr zufrieden!
Erik Axl Sund - Narbenkind
>> Zu verzeihen, was verzeihlich ist, hieße nicht wirklich zu verzeihen, denkt sie sich. Echte Verzeihung bedeutet, etwas Unverzeihliches zu verzeihen. Doch diese Fähigkeit besitzt nur ein übermenschliches Wesen. (Seite 10)
>> "Derjenige, der nur Worte ausspricht, ohne sie zu durchdringen, ist imstande, die allerschrecklichsten Dinge zu tun." (Seite 360)
>> "Es gibt viele Arten zu weinen: laut, leise oder gar nicht." (Seite 361)
>> Das Leben ist viel zu kostbar, man darf es nicht verschwenden, indem man darauf wartet, dass irgendetwas passiert. Dass irgendwas geschieht, was einen rausholt und weiterbringt. (Seite 398)
>> Logik ist wie eine Klippe im Meer, gegen die sämtliche Wogen der Dummheit machtlos sind. (Seite 476)
Erik Axl Sund - Schattenschrei
>> Nichts im Leben ist so, wie es aussieht, denkt sie. So vieles soll über etwas ganz anderes hinwegtäuschen. (Seite 50)
>> In Beziehungen zu anderen Menschen sieht man nur Bruchteile voneinander, denkt sie. Das richtige Leben spielt sich größtenteils im Kopf ab und lässt sich nicht einfach in mündliche Kommunikation übertragen. (Seite 442)
Joanne K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
>> "Glaubst du, die Toten, die wir liebten, verlassen uns je ganz? Glaubst du, es ist Zufall, dass wir uns in der größten Not am deutlichsten an sie erinnern? Du weißt, er lebt in dir weiter, Harry, und zeigt sich am deutlichsten, wenn du fest an ihn denkst." (Seite 440)
Charlotte Kerner - Blueprint. Blaupause.
(leider hab ich hier nur ca. 65 Seiten gelesen, aber trotzdem Schätze gefunden!)
>> Der Horror spielt sich innen ab und der beste Horror war schon immer der von der unsichtbaren Sorte. Wer sich im Dunkeln fürchtet, singt manchmal laut. (Seite 11)
>> Alle Menschen wiederholen das, was ihnen angetan wurde, im Guten wie im Schlechten. (Seite 34)
Lilly Lindner - Da vorne wartet die Zeit
(ein wahres Meisterwerk der Poesie und Sprachgewalt!)
>> Keine Wahrheit ist perfekt. Keine Wahrheit ist außergewöhnlich richtig. Keine Wahrheit ist fehlerfrei. Keine Wahrheit besitzt eindeutige Grenzen. Aber jede Wahrheit begründet sich selbst. Jede Wahrheit erkennt sich in dem Spiegelbild, das sie auf ihre eigenen Schatten wirft. (Seite 43)
>> Und da hat Ana verstanden, dass die Zeit festgebunden ist an alle Geschehnisse; und dass ebenso die Geschehnisse gebunden sind an alle Zeiten. (Seite 81)
>> Es gibt keinen Raum, der Freundschaft begrenzt. Es gibt keine Zeit, die Freundschaft berechnet. Und es gibt kein Gesetz, das besagt, dass man nur einen einzigen Menschen lieben darf. (Seite 84)
>> Aber nicht nur der Tod trennt unsere Wege.
Manchmal sind es auch einfach die Menschen.
Die zwischen uns stehen. (Seite 93)
>> Denn wenn wir alles vorher wüssten, was könnten wir dann noch in Erfahrung bringen?
Wofür würden wir kämpfen, wenn längst feststehen würde, was wir gewinnen werden?
Und was wir verlieren. (Seite 153)
Bei Kathrin findet ihr die Schätze der anderen Teilnehmer!
Der Januar fängt sehr erfolgreich an. Ich habe so einige nette Schätze gefunden. Bin sehr zufrieden!
Erik Axl Sund - Narbenkind
>> Zu verzeihen, was verzeihlich ist, hieße nicht wirklich zu verzeihen, denkt sie sich. Echte Verzeihung bedeutet, etwas Unverzeihliches zu verzeihen. Doch diese Fähigkeit besitzt nur ein übermenschliches Wesen. (Seite 10)
>> "Derjenige, der nur Worte ausspricht, ohne sie zu durchdringen, ist imstande, die allerschrecklichsten Dinge zu tun." (Seite 360)
>> "Es gibt viele Arten zu weinen: laut, leise oder gar nicht." (Seite 361)
>> Das Leben ist viel zu kostbar, man darf es nicht verschwenden, indem man darauf wartet, dass irgendetwas passiert. Dass irgendwas geschieht, was einen rausholt und weiterbringt. (Seite 398)
>> Logik ist wie eine Klippe im Meer, gegen die sämtliche Wogen der Dummheit machtlos sind. (Seite 476)
Erik Axl Sund - Schattenschrei
>> Nichts im Leben ist so, wie es aussieht, denkt sie. So vieles soll über etwas ganz anderes hinwegtäuschen. (Seite 50)
>> In Beziehungen zu anderen Menschen sieht man nur Bruchteile voneinander, denkt sie. Das richtige Leben spielt sich größtenteils im Kopf ab und lässt sich nicht einfach in mündliche Kommunikation übertragen. (Seite 442)
Joanne K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban
>> "Glaubst du, die Toten, die wir liebten, verlassen uns je ganz? Glaubst du, es ist Zufall, dass wir uns in der größten Not am deutlichsten an sie erinnern? Du weißt, er lebt in dir weiter, Harry, und zeigt sich am deutlichsten, wenn du fest an ihn denkst." (Seite 440)
Charlotte Kerner - Blueprint. Blaupause.
(leider hab ich hier nur ca. 65 Seiten gelesen, aber trotzdem Schätze gefunden!)
>> Der Horror spielt sich innen ab und der beste Horror war schon immer der von der unsichtbaren Sorte. Wer sich im Dunkeln fürchtet, singt manchmal laut. (Seite 11)
>> Alle Menschen wiederholen das, was ihnen angetan wurde, im Guten wie im Schlechten. (Seite 34)
Lilly Lindner - Da vorne wartet die Zeit
(ein wahres Meisterwerk der Poesie und Sprachgewalt!)
>> Keine Wahrheit ist perfekt. Keine Wahrheit ist außergewöhnlich richtig. Keine Wahrheit ist fehlerfrei. Keine Wahrheit besitzt eindeutige Grenzen. Aber jede Wahrheit begründet sich selbst. Jede Wahrheit erkennt sich in dem Spiegelbild, das sie auf ihre eigenen Schatten wirft. (Seite 43)
>> Und da hat Ana verstanden, dass die Zeit festgebunden ist an alle Geschehnisse; und dass ebenso die Geschehnisse gebunden sind an alle Zeiten. (Seite 81)
>> Es gibt keinen Raum, der Freundschaft begrenzt. Es gibt keine Zeit, die Freundschaft berechnet. Und es gibt kein Gesetz, das besagt, dass man nur einen einzigen Menschen lieben darf. (Seite 84)
>> Aber nicht nur der Tod trennt unsere Wege.
Manchmal sind es auch einfach die Menschen.
Die zwischen uns stehen. (Seite 93)
>> Denn wenn wir alles vorher wüssten, was könnten wir dann noch in Erfahrung bringen?
Wofür würden wir kämpfen, wenn längst feststehen würde, was wir gewinnen werden?
Und was wir verlieren. (Seite 153)
Sonntag, 28. Dezember 2014
[Gesammelte Schätze] Dezember 2014 + Vorschau auf 2015
Für ein letztes Mal für dieses Jahr präsentiere ich euch meine Gesammelten Schätze. :) Aber zu meiner Freude geht es nächstes Jahr weiter. Kathrin organisiert 2015 die "Gesammelten Schätze".
Hab nur ein einziges Buch im Dezember gelesen.. daher gibt es auch nicht so viele Zitate.
Erik Axl Sund - Krähenmädchen
>> Opfer werden zu Tätern, denkt sie. Die Erwachsenen haben ihnen die Kindheit geraubt, und jetzt rächen sie sich. Opfer werden zu Tätern. Zwangsläufig. (Seite 179)
>> An das, was danach geschehen war, wollte sie lieber gar nicht denken. Wie sich Menschen veränderten, wie es manchmal schien, als enthielte eine jede Person gleich mehrere unterschiedliche Ausprägungen ihrer selbst. (Seite 196)
>> Manchmal kann man rückblickend den Zeitpunkt festmachen, an dem eine neue Ära angebrochen ist, auch wenn es in jenem Moment noch so ausgesehen hat, als würde einfach nur ein Tag den anderen ablösen. (Seite 342)
Hab nur ein einziges Buch im Dezember gelesen.. daher gibt es auch nicht so viele Zitate.
Erik Axl Sund - Krähenmädchen
>> Opfer werden zu Tätern, denkt sie. Die Erwachsenen haben ihnen die Kindheit geraubt, und jetzt rächen sie sich. Opfer werden zu Tätern. Zwangsläufig. (Seite 179)
>> An das, was danach geschehen war, wollte sie lieber gar nicht denken. Wie sich Menschen veränderten, wie es manchmal schien, als enthielte eine jede Person gleich mehrere unterschiedliche Ausprägungen ihrer selbst. (Seite 196)
>> Manchmal kann man rückblickend den Zeitpunkt festmachen, an dem eine neue Ära angebrochen ist, auch wenn es in jenem Moment noch so ausgesehen hat, als würde einfach nur ein Tag den anderen ablösen. (Seite 342)
Freitag, 31. Oktober 2014
[Gesammelte Schätze] Oktober 2014
Da ich heute sicherlich kein Buch mehr lesen werde, kann ich die Gesammelten Schätze vom Oktober heute schon posten.
Hab im Oktober zwei sehr schöne und spannende Bücher gelesen.
Jodi Picoult - Bis ans Ende aller Tage
>> "Als Em und ich dann wieder zusammenkamen, stellte ich fest, dass sie nie weniger gewesen war, als ich in ihr gesehen hatte. Wenn überhaupt, war sie höchstens noch besser als in meiner Erinnerung. Und das ist, glaube ich, Liebe", sagte Chris. "Wenn der erste Eindruck hält, was er verspricht, und man es genau so und nicht anders haben will." (Seite 176)
>> Wenn man jemanden wirklich liebte, stellte man seine Bedürfnisse über die eigenen. Ganz egal, wie unverständlich diese Bedürfnisse einem auch erscheinen mochten, ganz gleich, wie absurd sie waren und sogar, wenn man allein bei dem Gedanken an sie das Gefühl hatte, es würde einen zerreißen. (Seite 537)
Jilliane Hofmann - Mädchenfänger
>> Es war besser, sich den Teufel als verzerrtes Monster vorzustellen - zu glauben, sie würde das Böse beim nächsten Mal erkennen -, als mit der Angst zu leben, dass es jeder sein konnte, der neben ihr in der Menge stand, an der Straßenecke, im Zug, und sie mit einem "ganz normalen" Lächeln und einwandfreien blauen Augen angrinste. (Seite 452)
Leider sehr wenig Schätze dieses Mal. Hab noch ein paar mehr in meinem Worddokument stehen, aber die wären totale Spoiler, deswegen lass ich sie hier mal weg.
Hab im Oktober zwei sehr schöne und spannende Bücher gelesen.
Jodi Picoult - Bis ans Ende aller Tage
>> "Als Em und ich dann wieder zusammenkamen, stellte ich fest, dass sie nie weniger gewesen war, als ich in ihr gesehen hatte. Wenn überhaupt, war sie höchstens noch besser als in meiner Erinnerung. Und das ist, glaube ich, Liebe", sagte Chris. "Wenn der erste Eindruck hält, was er verspricht, und man es genau so und nicht anders haben will." (Seite 176)
>> Wenn man jemanden wirklich liebte, stellte man seine Bedürfnisse über die eigenen. Ganz egal, wie unverständlich diese Bedürfnisse einem auch erscheinen mochten, ganz gleich, wie absurd sie waren und sogar, wenn man allein bei dem Gedanken an sie das Gefühl hatte, es würde einen zerreißen. (Seite 537)
Jilliane Hofmann - Mädchenfänger
>> Es war besser, sich den Teufel als verzerrtes Monster vorzustellen - zu glauben, sie würde das Böse beim nächsten Mal erkennen -, als mit der Angst zu leben, dass es jeder sein konnte, der neben ihr in der Menge stand, an der Straßenecke, im Zug, und sie mit einem "ganz normalen" Lächeln und einwandfreien blauen Augen angrinste. (Seite 452)
Leider sehr wenig Schätze dieses Mal. Hab noch ein paar mehr in meinem Worddokument stehen, aber die wären totale Spoiler, deswegen lass ich sie hier mal weg.
Freitag, 3. Oktober 2014
[Gesammelte Schätze] September 2014
Leider nur ein Buch, aber dafür trotzdem viele tolle Schätze entdeckt! :)
Jodi Picoult - Zeit der Gespenster
>> Geschichte konnte wie ein schwacher Duft in der Luft schweben oder wie eine Erinnerung sein, die sich auf der Innenseite der Augenlider eingeprägt hat. (Seite 14)
>> Sie wusste, dass etwas, das man nicht verstand, selbst dem klügsten Menschen auf der Welt Angst einjagen konnte. (Seite 36)
>> "Wenn wir wach sind", so hatte sie immer gesagt, "sehen wir, was wir sehen müssen. Wenn wir schlafen, sehen wir, was wirklich ist." (Seite 101)
>> Seine Zähne blitzten weiß, als er sie fragte: "Wer sind Sie?"
Sie hätte sagen können, Lily Robinson. Oder Quentin Robinsons Tochter. Oder die Zukünftige von Harry Beaumont. Aber danach hatte er nicht gefragt. Zum ersten Mal in ihrem Leben fragte sie sich, warum sie sich stets als Teil eines anderen Menschen definierte. (Seite 199)
>> Ob er will oder nicht, Menschen gehören einander. Sobald man für einen anderen ein Opfer gebracht hat, besitzt man einen Teil seiner Seele. (Seite 206)
>> "Ich glaube, er hat sich verirrt. Und das ist ein Zustand, der nur so lange andauert, bis man von jemandem gefunden wird." (Seite 312)
>> Nicht Blut oder Gene oder das, was durch beides weitergegeben wurde, machte eine Familie aus. (Seite 390)
>> Bedauern gehörte zum Leben dazu, wie eine Reißleine, die einen daran erinnerte, dass man nicht immer bekommt, was man will. (Seite 394)
>> Helden sprangen nicht von einem Hochhaus zum nächsten und hielten auch keine Gewehrkugeln mit der bloßen Hand auf. Sie trugen keine Stiefel und Umhänge. Sie bluteten und holten sich blaue Flecken, und ihre übermenschlichen Kräfte zeigten sich in der einfachen Fähigkeit, zuzuhören oder zu lieben. Helden waren normale Menschen, die wussten, dass sie, auch wenn ihr eigenes Leben schier unlösbar verknotet schien, das eines anderen zum Besseren wenden konnten. Und vielleicht war dann ja auch ein anderer in der Lage, ihnen zu helfen. (Seite 394)
>> Für Shelby war Liebe so etwas wie eine Sonnenfinsternis - atemberaubend schön, faszinierend und fähig, dich blind zu machen. Sie war nicht direkt davor geflohen, aber sie hatte sie auch nicht gesucht. (Seite 401)
>> Liebe bedeutete, aus großer Höhe zu springen und darauf zu vertrauen, dass ein anderer Mensch da war, um dich aufzufangen. (Seite 401)
>> "Die meisten Menschen sind zu sehr damit beschäftigt, über den Sinn ihres Lebens nachzudenken. Warum ich, warum jetzt. In Wahrheit widerfährt einem manches gar nicht aus einem bestimmten Grund. Manchmal geht es nur darum, für jemand anderen im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein." (Seite 409)
Jodi Picoult - Zeit der Gespenster
>> Geschichte konnte wie ein schwacher Duft in der Luft schweben oder wie eine Erinnerung sein, die sich auf der Innenseite der Augenlider eingeprägt hat. (Seite 14)
>> Sie wusste, dass etwas, das man nicht verstand, selbst dem klügsten Menschen auf der Welt Angst einjagen konnte. (Seite 36)
>> "Wenn wir wach sind", so hatte sie immer gesagt, "sehen wir, was wir sehen müssen. Wenn wir schlafen, sehen wir, was wirklich ist." (Seite 101)
>> Seine Zähne blitzten weiß, als er sie fragte: "Wer sind Sie?"
Sie hätte sagen können, Lily Robinson. Oder Quentin Robinsons Tochter. Oder die Zukünftige von Harry Beaumont. Aber danach hatte er nicht gefragt. Zum ersten Mal in ihrem Leben fragte sie sich, warum sie sich stets als Teil eines anderen Menschen definierte. (Seite 199)
>> Ob er will oder nicht, Menschen gehören einander. Sobald man für einen anderen ein Opfer gebracht hat, besitzt man einen Teil seiner Seele. (Seite 206)
>> "Ich glaube, er hat sich verirrt. Und das ist ein Zustand, der nur so lange andauert, bis man von jemandem gefunden wird." (Seite 312)
>> Nicht Blut oder Gene oder das, was durch beides weitergegeben wurde, machte eine Familie aus. (Seite 390)
>> Bedauern gehörte zum Leben dazu, wie eine Reißleine, die einen daran erinnerte, dass man nicht immer bekommt, was man will. (Seite 394)
>> Helden sprangen nicht von einem Hochhaus zum nächsten und hielten auch keine Gewehrkugeln mit der bloßen Hand auf. Sie trugen keine Stiefel und Umhänge. Sie bluteten und holten sich blaue Flecken, und ihre übermenschlichen Kräfte zeigten sich in der einfachen Fähigkeit, zuzuhören oder zu lieben. Helden waren normale Menschen, die wussten, dass sie, auch wenn ihr eigenes Leben schier unlösbar verknotet schien, das eines anderen zum Besseren wenden konnten. Und vielleicht war dann ja auch ein anderer in der Lage, ihnen zu helfen. (Seite 394)
>> Für Shelby war Liebe so etwas wie eine Sonnenfinsternis - atemberaubend schön, faszinierend und fähig, dich blind zu machen. Sie war nicht direkt davor geflohen, aber sie hatte sie auch nicht gesucht. (Seite 401)
>> Liebe bedeutete, aus großer Höhe zu springen und darauf zu vertrauen, dass ein anderer Mensch da war, um dich aufzufangen. (Seite 401)
>> "Die meisten Menschen sind zu sehr damit beschäftigt, über den Sinn ihres Lebens nachzudenken. Warum ich, warum jetzt. In Wahrheit widerfährt einem manches gar nicht aus einem bestimmten Grund. Manchmal geht es nur darum, für jemand anderen im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein." (Seite 409)
Freitag, 5. September 2014
[Gesammelte Schätze] Juli + August 2014
Letzten Monat hab ichs irgendwie nicht geschafft, meine gesammelten Schätze zu posten, deswegen kommen jetzt die Schätze von Juli und August. :)
Jodi Picoult - Schuldig
>> Rückblickend erkannte Daniel, dass sein eigentlicher Fehler an jenem Tag nicht darin bestanden hatte, Trixie für einen Moment aus den Augen zu lassen. Nein, sein Fehler war gewesen zu glauben, man könne geliebte Menschen von einem Moment auf den anderen verlieren, wo es doch in Wirklichkeit ein Prozess war, der Monate, Jahr, ihr ganzes Leben lang dauerte. (Seite 12)
>> Träume waren wie Seifenblasen, dachte Trixie. Sie sahen hübsch aus. Aber sie konnten einem irgendwann fast unerträglich in die Augen brennen. (Seite 32)
>> Sie brauchte keine blöde lecon, um etwas zu lernen, das sie schon seit Jahren wusste: Wenn es um etwas Negatives oder Unsicheres ging, musste man sich an gewisse Regeln halten. (Seite 42)
>> Vielleicht bedeutete es wirklich nichts, wenn man rumknutschte, ohne dass dabei Gefühle im Spiel waren ... aber dann warst du selbst auch bedeutungslos. (Seite 62)
>> Verwandlung ist ein seltsam Ding. Nie wissen wir mit Sicherheit, zu was wir werden ... oder gar warum. Und dann betrachten wir uns eines Tages selbst und fragen uns, wer wir sind. Und wie wir dazu werden konnten. (Seite 71)
>> Es gab nur eine Sache, die schlimmer war, als nichts zu spüren, und das war alles zu spüren. (Seite 86)
>> Aber als er älter wurde, begriff er, dass Worte Macht hatten. Eine Beleidigung musste nicht laut ausgesprochen werden, um dich zu kränken. Ein Schwur musste nicht geflüstert werden, damit du daran glauben konntest. Ein Gedanke, der sich dir im Kopf festgesetzt hatte, reichte voll und ganz aus, um die Handlungen von allen zu verändern, die dir über den Weg liefen. (Seite 119)
>> "Es ist verrückt, nicht?", unterbrach Trixie sie. "Dass ich einen Menschen liebe, der mich verletzt hat."
"Es ist verrückter zu glauben, dass dich ein Mensch liebt, der dich verletzt", entgegnete Janice. (Seite 165)
>> Superhelden entstehen in den Köpfen von Menschen, die unter allen Umständen gerettet werden wollen. (Seite 166)
>> Genau wie Daniel hatte auch Jason schmerzlich lernen müssen, dass wir nie diejenigen sind, für die wir uns halten. Wir sind diejenigen, von denen wir mit aller Kraft glauben möchten, dass wir sie niemals werden können. (Seite 193)
>> Wer hätte gedacht, dass das Geräusch, das dein Leben macht, wenn es auseinanderfällt, absolute Stille ist? (Seite 223)
>> Es war kein Zufall, dass Angst einen Menschen ebenso leicht zum Äußersten treiben konnte wie Liebe. Sie waren die unzertrennlichen Zwillinge des Gefühls: Wenn für dich nichts auf dem Spiel stand, hattest du auch nichts, wofür es sich zu kämpfen lohnte. (Seite 407)
>> Manchmal werden unsere Wünsche tatsächlich wahr. Und manchmal ist das genau das Schlimmste, was uns passieren kann. (Seite 409)
Jodi Picoult - Ein Lied für meine Tochter
>> Jedes Leben hat einen Soundtrack. (Seite 15)
>> Wenn Sie mich fragen, dann ist Musik die Sprache der Erinnerung. (Seite 15)
>> Wenn man etwas wirklich will, dann lügt man sich selbst etwas vor - dauernd. (Seite 75)
>> Die Musik, die wir hören, definiert uns vielleicht nicht. Aber sie hilft uns dabei. (Seite 174)
>> Eine Frau, die nichts falsch machen konnte, war der perfekte Ausgleich für einen Typen, der nie etwas richtig machte. (Seite 356)
>> "Aufregung ist wie ein Schaukelstuhl. Sie gibt einem etwas zu tun, aber man konnt nicht weit." (Seite 397)
>> Sicherheit ist relativ. Man kann so nah am Ufer sein, dass man es schon unter den Füßen spüren kann, und dann zerschellt man plötzlich an den Felsen. (Seite 555)
Jodi Picoult - Schuldig
>> Rückblickend erkannte Daniel, dass sein eigentlicher Fehler an jenem Tag nicht darin bestanden hatte, Trixie für einen Moment aus den Augen zu lassen. Nein, sein Fehler war gewesen zu glauben, man könne geliebte Menschen von einem Moment auf den anderen verlieren, wo es doch in Wirklichkeit ein Prozess war, der Monate, Jahr, ihr ganzes Leben lang dauerte. (Seite 12)
>> Träume waren wie Seifenblasen, dachte Trixie. Sie sahen hübsch aus. Aber sie konnten einem irgendwann fast unerträglich in die Augen brennen. (Seite 32)
>> Sie brauchte keine blöde lecon, um etwas zu lernen, das sie schon seit Jahren wusste: Wenn es um etwas Negatives oder Unsicheres ging, musste man sich an gewisse Regeln halten. (Seite 42)
>> Vielleicht bedeutete es wirklich nichts, wenn man rumknutschte, ohne dass dabei Gefühle im Spiel waren ... aber dann warst du selbst auch bedeutungslos. (Seite 62)
>> Verwandlung ist ein seltsam Ding. Nie wissen wir mit Sicherheit, zu was wir werden ... oder gar warum. Und dann betrachten wir uns eines Tages selbst und fragen uns, wer wir sind. Und wie wir dazu werden konnten. (Seite 71)
>> Es gab nur eine Sache, die schlimmer war, als nichts zu spüren, und das war alles zu spüren. (Seite 86)
>> Aber als er älter wurde, begriff er, dass Worte Macht hatten. Eine Beleidigung musste nicht laut ausgesprochen werden, um dich zu kränken. Ein Schwur musste nicht geflüstert werden, damit du daran glauben konntest. Ein Gedanke, der sich dir im Kopf festgesetzt hatte, reichte voll und ganz aus, um die Handlungen von allen zu verändern, die dir über den Weg liefen. (Seite 119)
>> "Es ist verrückt, nicht?", unterbrach Trixie sie. "Dass ich einen Menschen liebe, der mich verletzt hat."
"Es ist verrückter zu glauben, dass dich ein Mensch liebt, der dich verletzt", entgegnete Janice. (Seite 165)
>> Superhelden entstehen in den Köpfen von Menschen, die unter allen Umständen gerettet werden wollen. (Seite 166)
>> Genau wie Daniel hatte auch Jason schmerzlich lernen müssen, dass wir nie diejenigen sind, für die wir uns halten. Wir sind diejenigen, von denen wir mit aller Kraft glauben möchten, dass wir sie niemals werden können. (Seite 193)
>> Wer hätte gedacht, dass das Geräusch, das dein Leben macht, wenn es auseinanderfällt, absolute Stille ist? (Seite 223)
>> Es war kein Zufall, dass Angst einen Menschen ebenso leicht zum Äußersten treiben konnte wie Liebe. Sie waren die unzertrennlichen Zwillinge des Gefühls: Wenn für dich nichts auf dem Spiel stand, hattest du auch nichts, wofür es sich zu kämpfen lohnte. (Seite 407)
>> Manchmal werden unsere Wünsche tatsächlich wahr. Und manchmal ist das genau das Schlimmste, was uns passieren kann. (Seite 409)
Jodi Picoult - Ein Lied für meine Tochter
>> Jedes Leben hat einen Soundtrack. (Seite 15)
>> Wenn Sie mich fragen, dann ist Musik die Sprache der Erinnerung. (Seite 15)
>> Wenn man etwas wirklich will, dann lügt man sich selbst etwas vor - dauernd. (Seite 75)
>> Die Musik, die wir hören, definiert uns vielleicht nicht. Aber sie hilft uns dabei. (Seite 174)
>> Eine Frau, die nichts falsch machen konnte, war der perfekte Ausgleich für einen Typen, der nie etwas richtig machte. (Seite 356)
>> "Aufregung ist wie ein Schaukelstuhl. Sie gibt einem etwas zu tun, aber man konnt nicht weit." (Seite 397)
>> Sicherheit ist relativ. Man kann so nah am Ufer sein, dass man es schon unter den Füßen spüren kann, und dann zerschellt man plötzlich an den Felsen. (Seite 555)
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