Sonntag, 11. November 2012

[NaNoWriMo] Tag 10 :')

Nach vier Tagen endlich mal wieder das Tagesziel erreicht! Ganz knapp - um 23:59 Uhr - hatte ich dann die 2000 Wörter für den 10. November :) Ich bin stolz auf mich! :D
Bin jetzt also insgesamt (wie ihr auch rechts bewundern könnt) bei 23027 Wörtern. Gut, könnte besser sein, aber passt schon ;) Ich bin zufrieden. Und wenn ich dieses Jahr erst am 30.11. fertig werd.. dann ists eben so!

Hab meine Geschichte vom SuWriMo 2011 nochmal gelesen. Ihr erinnert euch vielleicht, darüber hab ich hier auch mal geschrieben gehabt.. und ja, paar tolle Textstellen gefunden :D



„Hast du heute noch was vor?“
Violett kicherte nervös. „Heute? Meinst du.. jetzt nach der Party?“
Im nüchternen Zustand hätte Sascha die Augen verdreht, aber jetzt war es ihm völlig egal, was Violett für einen Blödsinn von sich gab. „Nach der Party“, wiederholte er.
„Ich wollte bei Giacomo schlafen“, murmelte sie mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Da werden bestimmt noch ein paar mehr schlafen, ich wüsste da einen besseren Platz für eine süße Maus wie dich.“ Sascha zwinkerte und Violett errötete schon wieder.
„Ja?“ fragte sie, kicherte und fing an, eine Haarsträhne um ihren Finger zu drehen. „Was für einen denn?“
Doch auf lange, ausführliche Gespräche hatte Sascha eigentlich wirklich keine Lust. Um nicht antworten zu müssen, schloss er ihre Lippen mit seinen und brachte sie so zum Schweigen.



Wie das Schicksal es so wollte, wurden die Lieder immer langsamer. Keine Discomusik mehr, sondern Lieder, die mehr Körperkontakt erforderten. Wahrscheinlich hatte Giacomo das gewusst – nun, es war seine Party. Da war es ziemlich logisch, dass er es gewusst hatte. Er musste doch wissen, was auf seinem Geburtstag gespielt wird. Wenn nicht er, wer denn dann?
Während Giacomo sie in seinen Armen hielt und ihr irgendwelche Dinge ins Ohr flüsterte, verfolgte Candy mit den Augen, wie sich Meral und Tab einen Weg zur Bar bahnten. „Hoffentlich nimmt er ein Wasser“, flüsterte sie leise.
„Hm? Wasser?“ Giacomo runzelte die Stirn und sah Candy verwirrt an.
Lachend schüttelte Candy den Kopf. „Nichts.“ Mit einem Grinsen streichelte sie über Giacomos Rücken, um ihn abzulenken. Vielleicht sollte sie sich doch besser darauf konzentrieren, was Giacomo sagte, statt in Gedanken nur bei Tabbouleh zu sein. Er war alt genug, um selbst auf sich aufzupassen. Außerdem war jetzt Meral bei ihm. Die würde das schon regeln.
 


Eigentlich hatte Sascha auf Candy und Tabbouleh warten wollen, um gemeinsam heimzufahren, so wie sie auch gemeinsam hergekommen waren. Andererseits würden sie sowieso nicht mehr fahren können, also sprach nichts dagegen, wenn er mit Violett nach Hause ging. „Lust auf einen Spaziergang?“ Sascha lächelte Violett an, die ihm ständig verliebte Blicke zuwarf, obwohl sie sich doch erst seit ein paar Stunden kannten.
„Spaziergang?“ wiederholte sie und schien etwas enttäuscht zu sein. „Hast du kein Auto?“ Ihr Zeigefinger fuhr am Kragen seines Hemdes entlang.
Sascha zog die Augenbrauen nach oben. „Jetzt willst du noch Auto fahren?“
Violett kicherte leise. „Ich nicht.. aber du, dachte ich.“
„Ich auch nicht“, antwortete Sascha und damit schien die Sache für ihn beendet zu sein. Für Violett dagegen anscheinend noch nicht.
„Bist du zu Fuß hier?“ murmelte sie in seine Halsbeuge.
„Auto“, grummelte er leise und legte den Arm um Violetts Hüfte, um sie näher an sich zu ziehen.
„Wieso fahren wir dann nicht einfach?“ Sie wollte nicht locker lassen. Als ob es so schlimm wäre, ein paar Schritte zu laufen.
„Weil das Auto Candy gehört“, seufzend hob Sascha die Schultern. „Ist nicht weit.“
„Candy?“ Violett ließ von ihm ab und warf ihm einen merkwürdigen Blick zu, den Sascha nicht wirklich deuten konnte.
Sascha nickte. „Hab‘ ich doch gesagt.“
Skeptisch lehnte Violett sich auf der Bank zurück. „Wer ist das?“
Fing sie jetzt schon so an? Wollte sie jetzt die eifersüchtige Freundin spielen? Sascha fing an zu lachen und schüttelte den Kopf. „Keine Panik. Ist nur eine Freundin. Ich geh ihr Bescheid sagen, dass ich abhaue.“ Schon war er aufgestanden, und eigentlich wusste er plötzlich gar nicht mehr so genau, ob er überhaupt wiederkommen würde.
 
 :D :D Hachja, Sascha war als Charakter schon ziemlich großartig ;) Gibt noch paar mehr Textstellen, die mir gut gefallen haben.. aber solche übertrieben langen Posts liest ja eh keiner :P Oder hat jemand bis hier gelesen? ;)

Noch eine wichtige Frage:
Kennt sich jemand mit Beobachtungen aus?! 
Wenn ich jemand beim Frühstück beobachte und dabei selbst mitesse / mit ihr spreche .. ist das dann eine teilnehmende Beobachtung oder eine nicht-teilnehmende?
Ich bin nämlich leicht verwirrt. :D 

Kommentare:

  1. Ich hab's auch gelesen :D
    Die erste Passage hat mir am besten gefallen.
    Ich musste erst mal nachschauen, was der SuWriMo ist. Das sagte mir erst mal gar nichts. Mal sehen, wenn ich den NaNo überstehe, mache ich vllt. nächstes Jahr beim SuWriMo mit ;)

    Zur Beobachtung hätte ich jetzt gesagt, dass es eine Mischung aus beidem ist. Aber geht das überhaupt? Keine Ahnung ._.

    Danke übrigens für deinen netten Kommentar. Leider sieht's grad nicht ganz so rosig aus bei mir, aber das wird schon wieder alles. Hoffe ich.

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